Update nach 6 Wochen

Die Zeit vergeht im Flug. Die Zeit Motivation zum Schreiben war einfach nicht mehr da. Jetzt ist sie wieder da, jedenfalls für heute. Ein Mix aus den letzten 6 Wochen:

Ich kann mich noch genau an den ersten Schritt aus dem Flughafen erinnern. Langer Flug und “immigration line” waren wie verflogen. Der Blick direkt auf den Highway. Die Schilder typisch amerikanisch – wir grinsten uns an und klatschten ab. Eine einmalige Chance.

Die ersten Tage wurde uns viel geholfen uns hier direkt einzuleben um uns auf unser Produkt zu fokussieren. Wir selbst beherbergten anfangs einige Gäste in unserem Haus, die Probleme mit der Wohnungssuche hatten. Dieses Geben und Nehmen hier ist Alltag, auch ohne zu Nehmen. Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt zum “Zurück”-Geben.

Die Arbeitsatmosphäre unter allen 5 Leuten, die aktuell in Menlo Park sitzen ist unbeschreiblich. Keine Ahnung, ob man so etwas in einem großen gestandenen Unternehmen sehen würde – ich glaube nicht. Das Arbeiten hat noch nie so viel Spaß gemacht wie hier.

Neben dem Arbeiten gönnen wir uns auch kleinere Pausen. Mittlerweile gibt es auch immer 3-4mal die Woche ein gemeinsames Workout. An Wochenenden wird dann auch mal das Nachtleben unsicher gemacht – zumindestens bis halb zwei. Die Ablenkungen im Valley sind aber gering. Wer Ablenkung möchte muss nach San Francisco – “The city”.

Zu Beginn der Zeit im Valley hatten wir noch keinen klaren Fokus. Zu viele Ideen. Eine Vision, die auch noch immer Bestand hat, aber nicht innerhalb von Monaten umsetzbar ist. Das Coaching half uns enorm uns zu fokussieren – auf ein Produkt, auf eine Problemlösung.

Es gilt erstmal zu überleben. Investoren zu überzeugen. Mit Zahlen! Das ist einer der Punkte, die du hier lernst. Die Nächste Woche ist es soweit. Wir starten mit einem Signup für unser Produkt. Lasst euch überraschen!

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Erster Tag am Meer

Am Sonntag sind wir zum ersten Mal ans Meer zur Half Moon Bay gefahren. Das Wetter war nicht so gut, wie man sicherlich auf dem Bild erkennen kann. Den Großteil …

Letzte Woche + Wochenende

Seit dem letzten Eintrag sind doch schon einige Tage vergangen. In der letzten Woche verfielen wir schon in einen guten Arbeitsrhythmus und ich war meistens zu müde noch etwas zu berichten. Wir hatten wenig Termine und konnten teilweise zum ersten Mal von morgens bis abends konsequent an unserem Projekt arbeiten. In 2 Tagen am Mittwoch haben wir dann eine offizielle Präsentation. Dort geht es darum in 2 Minuten die Idee/Vision zu erklären.

Wochenende

Das Wochenende nutzten wir, um das Nachtleben von Palo Alto zu erkunden. In der University Avenue tummelten sich viele junge Leute. Meistens sind es Studenten der Stanford Universität, Leute, die bei einem Startup arbeiten oder Mitarbeiter einer großen Firma wie Google oder Facebook. Richtige Clubs gibt es in dieser Gegend nicht wirklich. Das Meiste sind Bars. Samstag bekamen wir eine Bar empfohlen, die auch einen Dancefloor hatte.

Um 1:30 war dann Schluss – kein Alkohol mehr, keine Musik. Zig Türsteher tauchten auf und kehrten einen auf die Straße. Die Bar war innerhalb von Minuten komplett leer.

Volles Haus

Die letzte Woche und am Wochenende hatten wir in Menlo Park volles Haus. Bis zu 9 Leute wohnten hier. Wir beherbergten ein Startup (3 Leute) aus England und Arjun, der sich um das Haus gekümmert hatte. Seit heute sind wir zum ersten Mal unter uns. Mittlerweile sind wir zu fünft. Unser Hardware Ingenieur hatten wir am Samstag am Flughafen in San Francisco abgeholt. Dort hätten wir beinahe noch ein Knöllchen bekommen. Der Officer notierte schon das Kennzeichen auf seinem Notizzettel, sagte dann aber in einem amerikanischen Akzent, wie man ihn sich aus Filmen vorstellt: “It’s ok, go ahead and keep circling”.

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Schwenken im Silicon Valley – German Engineering as its best

Wir sind erst eine Woche im Silicon Valley – Menlo Park beheimatet und schon haben wir die saarländische Kultur des Schwenkens eingeführt. Da es vor Ort keinen Schwenker zu kaufen …

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Los Altos Hills – Eine traumhafte Aussicht

Die letzten zwei Tage konnten wir zum ersten Mal verstärkt an unserem Produkt arbeiten. Meetings und der ganze organisatorische Kram, wie Auto mieten, Handyverträge, Bank, Möbel, etc., haben in der …

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Endlich mobil

Seit Donnerstag sind wir endlich mobil. Wir haben uns ein Auto für 3 Monate ausgeliehen. Gut vorher waren wir auch mobil, dank Arjuns Hilfe, der uns immer sein Auto geliehen hat . Hier sind alle sehr hilfsbereit. Aber ohne Auto im Valley ist man quasi verloren.

Der Autoverkäufer war einmalig. Sowas würde man in Deutschland nicht erleben. Die meiste Zeit stützend auf seinem Baseballschläger interessierte er sich dafür was wir als Startup machen und machte Witze. Zum Abschied gab er uns folgendes mit auf den Weg: “So Kinder make me proud!” Er meinte damit, dass wir keinen Unfall bauen sollen und er fügte hinzu, dass die Deutschen hier die geringste Quote haben. Es seien die Inder, die ihm den Kopf zerbrechen.

 

 

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Auf den Dächern von San Francisco

Am Samstag mussten wir unseren vierten im Bunde noch in San Francisco abholen. Er konnte dort bei einem der vielversprechendsten Startups aus Deutschland übernachten. Eine seiner besten Freunde ist der …

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Google Headquarters

Silicon Valley – Wir sind da

Gestern lag ein anstrengender, aber auch toller Tag hinter uns. Um 9:40 ging es von Frankfurt aus los. Nach gut 11 Stunden Flug sind wir in San Francisco angekommen. Der …

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A new journey begins

Die Koffer sind gepackt. In wenigen Stunden heißt es Aufstehen und die Reise nach Kalifornien geht los. Die letzten Tage waren stressig, ich musste noch einige Dinge erledigen und so langsam merke ich die Nervosität. Dafür ist die Vorfreude riesengroß auf die 3 Monate im Silicon Valley. Mit 4 Leuten geht es los um an unserer neuen Idee zu arbeiten. Teilweise werden wir vor Ort sogar 6 Personen sein. Viel darf ich noch nicht verraten, aber im Laufe unseres Aufenthaltes werde ich natürlich davon berichten.

Ich werde versuchen regelmäßig zu schreiben und euch mit genügend Fotomaterial versorgen. Jedenfalls ist das der Plan. Bin zwar etwas aus der Übung mit dem Bloggen, aber das sollte man, wie das Fahrrad fahren, nicht verlernen. Jetzt erst einmal Gute Nacht. In 4 Stunden klingelt der Wecker…

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