Egal welche Plattform man fuers Bloggen nutzt. Eins ist klar: Keiner möchte ein Standardtemplate benutzen. Schließlich möchte man sich ja von anderen Seiten abheben! Solange man kein Profi-Grafikdesigner ist sucht man also ein Design, was weniger häufig genutzt wird und welches nach den eigenen Wünschen angepasst werden kann.
Aber welches Grafik-Thema bietet sich an und vor allem: wo findet man gute Grafikthemen?
Wonach man suchen muss
Den Fehler den viele Leute machen ist, nach einem Thema zu suchen, dass sie ohne Weiteres implementieren können. Das heisst, ein Thema zu nehmen, dass man ohne Editieren für seine Zwecke nutzen kann. Das Problematische dabei:
- Es ist sehr unwahrscheinlich, dass solch ein Design existiert
- Wenn es existiert ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Ganze dann langweilig und einfallslos aussieht.
Viel eher sollte man ein Template suchen, welches dem nahekommt, was man sucht. Wichtig bei der Suche ist es nicht auf Farben, Logos, Fonts Hintergründe, undsoweiter zu achten. Denn diese lassen sich leicht austauschen und sind somit im Grunde gegenstandslos.
Was man vermeiden sollte sind Themen, die komplizierte graphische Elemente haben, die großen Aufwand beim Editieren erforden würden. Auch Themen bei denen Spalten verschoben und Elemente hinzugefügt oder gelöscht werden müssen sollte man vermeiden: Dies kann soviel Arbeit kosten, dass man genauso gut selbst ein Template hätte erstellen können.
Ein Template, dass zwar grafisch nicht so gut rüberkommt, dafür aber strukturell ansprechend ist, sollte einem Template bevorzugt werden, dass zwar toll aussieht, aber schlecht aufgebaut ist.
Aber wie findet man denn nun praktisch ein gutes Thema?
Gar nicht so leicht: Meist muss man ziemlich viel Zeit investieren, bis man schließlich ein Template findet, welches zusagt. Dazu kommt, dass richtig gute Templates leider nicht sehr häufig sind. Folglich muss man meistens das Web durchwühlen bis man etwas Schönes gefunden hat. Gute Ressourcen dafür sind:
- Top-Blogs: Geht auf Blogs, die ihr kennt und von denen ihr wisst, dass sie erfolgreich seid! Schaut euch deren Designs an und findet heraus woher sie stammen. Vielleicht findet ihr bei demselben Designer euer eigenes Template!
- Top-Listen: Im Netz gibt es viele Seiten, die einige Beispieltemplates darstellen. Vielleicht werdet ihr ja fündig. Beispielsweise hier, hier, hier , hier und hier. Weitere Infos zum Thema findet ihr zudem noch auf 2waves.de: click.
Als Schlussfolgerung kann man sagen, dass die Bedeutung des Templates nicht unterschätzt werden sollte. Webseiten sind in dieser Hinsicht wie Menschen:
Der erste Eindruck prägt. Macht euch also Mühe bei der Wahl des Designs, um einen guten ersten Eindruck zu machen! Wir selbst suchen auch noch nach einem besseren, individuelleren Design. Wenn ihr also Verbesserungsvorschläge habt oder gar selbst Designer seid meldet euch einfach!
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März 19th, 2009 at 12:25
Schöner Beitrag. Allerdings fehlen mir ein paar mehr Quellen bei deinem Beitrag. Ich würde da noch mehr Seiten eintragen wo es schöne WP-Themes gibt.
Vielleicht diese:
http://www.ezwpthemes.com/
http://www.nattywp.com/index.php?order=added
http://web2feel.com/
Es gibt noch mehr, meine Favoriten sind voll damit, aber ich will dir ja nicht deine Seite mit Links zumüllen…
März 19th, 2009 at 13:01
Vielen Dank für weitere WP-Themes Links! Kannst mir gern eine Liste per E-Mail schicken, da ich im Blogger-Guide nochmals ein Artikel über Templates schreiben werde. Ich hoffe Matthias fügt deine Links noch diesem Artikel bei.
Gruß Andy
März 19th, 2009 at 13:02
Ne ist schon okay
Umso mehr Links umso besser… danke!
März 19th, 2009 at 13:30
Schöne Artikel aber ich gebe @Eisy recht ein paar mehr Quellen könnten nicht schaden. Ich habe vor eine Zeit mal ein Artikel zu Thema geschrieben.
Hier der Link dazu
http://www.2waves.de/2009/01/28/200-wordpress-themes-fuer-euch/
Vielleicht sind diese nützlich?
April 5th, 2009 at 04:09
Vielleicht sollte man erwähnen, dass man bei fremden Themese darauf achten muss, dass diese nicht immer der Dokumentation entsprechend erstellt wurden: so wird bei einigen z.B. der Aufruf von wp_head() vergessen. Genauso kann man in das Problem rennen, dass das Wunsch-Template keine Widgets unterstützt: was wahrscheinlich für PHP-unkundige zu Schwierigkeiten führen kann.
Ich selbst benutze immernoch Kubrick und finde es immernoch in Ordnung, das zu tun: ein anderes Template zu benutzen, nur, um eben ein anderes zu haben, finde ich nicht wiklich erstrebenswert.
April 5th, 2009 at 11:44
@Mea: Dazu gibt es noch einen anderen Artikel. Da ist meine interne Verlinkung etwas falsch. Dort ist es nochmal etwas anders erklärt, dass man sich am Anfang auch ein widgetfähiges Theme aussuchen soll. Vor allem als Blog-Neuling ohne große PHP-Kenntnisse.