Hast du schon einmal beim Bloggen einen Fehler gemacht? Warst du schon einmal unzufrieden mit einem Artikel von dir, weil er zu wenig Resonanz bekam? Hier erfährst du, wie du genau das verhindern kannst!
Was ist ein no go?
In der englischen Sprache bezeichnet ein no go eine Sache, bei der ein Fehler aufgetreten ist, so dass es nicht mehr möglich ist auf normale Art und Weise damit weiterzumachen. No goes beim Bloggen sind also Fehler beim Bloggen, die man unbedingt vermeiden sollte, um den Erfolg seines Blogs sicherzustellen.
Welche Fehler kann man machen?
Beim Bloggen gibt es - leider - eine ganze Reihe von Fehlern, die man machen kann. Zunächst einmal zu den Fehlern, die beim wichtigsten Teil des Blogs, den Artikeln, entstehen können:
- Schlechte Rechtschreibung
- Quantität vor Qualität setzen
- Schlechte Grammatik
- Schlechte Darstellung
- Fehlende Verlinkung
- schlechte oder fehlende Recherche
- schlechte Rechtschreibung
Eine gute Rechtschreibung spielt beim Bloggen eine wichtige Rolle. Wenn ihr etwas schreibt, möchtet ihr euch der Welt mitteilen. Ihr wollt erreichen, dass euer Beitrag von möglichst vielen Leuten gelesen wird. Dazu benötigt man eine gute Rechtschreibung. Ist euer Posting von Rechtschreibfehlern gespickt, ist es unwahrscheinlich, dass sich jemand ernsthaft damit beschäftigt, da es unprofessionell wirkt und zudem das Lesen erschwert. Daher achtet auf eure Rechtschreibung, es macht weniger Mühe als man denkt!
Für Firefox gibt es beispielsweise spezielle Add-ons zur Rechtschreibprüfung. Wenn ihr also Wordpress nutzt, könnte dies für euch von Vorteil sein, da ihr dann den Artikel direkt im Browser prüfen lassen könnt und ihn nicht mit einem anderen Editor überarbeiten müsst.
- Quantität vor Qualität setzen
Sicherlich ist es wichtig mit dem Inhalt seines Blogs auf dem neusten Stand zu sein. Dabei sollte man jedoch nicht den Fehler machen und Quantität vor Qualität zu setzen. Wenn ihr eine Idee zu einem richtig guten Artikel habt dann solltet ihr diese Idee auch verfolgen und den Artikel so gut ausbauen, wie es möglich ist. Das ist besser, als wenn ihr den Artikel kürzer schreibt und dafür dann noch andere Artikel schreibt, die aber dann inhaltlich nicht so gut sind.
Der Grund liegt dabei vor allem an der Syndication, beispielsweise über Social News Sites. Wenn ein Artikel dort ein gutes Ranking erhält bringt euch das deutlich mehr Traffic, als wenn ihr viele kleine Artikel habt, die nur mittelmäßig sind. Zudem: Ist ein Leser sehr von einem Artikel überzeugt ist es wahrscheinlicher, dass er ein Stammleser wird oder sich länger auf der Seite umschaut, als wenn der Artikel nicht so überzeugend war.
- Schlechte Grammatik
Hier gilt dasselbe wie bei der Rechtschreibung. Eine schlechte Grammatik wirkt unprofessionell und schreckt Leser ab. Selbst Leute, die generell eher sicher hinsichtlich der Grammatik sind machen trotzdem teilweise Fehler bei spezifischeren Sachen. Beispielsweise sollte man sich über den Unterschied von seid und seit im Klaren sein, die Imperativformen beherrschen oder auch auf die Nutzung des Genitivs achten.
Wichtig und oft unterschätzt ist dabei die Zeichnsetzung, auch Interpunktion genannt: Die richtigen Zeichen helfen dem Leser den Sinn eines Postings besser zu verstehen. Wer kennt nicht Postings, zum Beispiel bei Youtube wo ein Kommentator ohne Punkt und Komma redet. In der Regel liest sich sowas keiner durch.
Den Meisten ist sicherlich klar, wann sie beispielsweise einen Punkt zu setzen haben. Die Nutzung der weiteren Satzzeichen ist jedoch meistens nicht ganz so klar. Besonders Kommata werden häufig falsch oder gar nicht gesetzt. Aber auch andere Satzzeichen, wie Semikolon, Gedankenstrich oder Ausrufezeichen werden manchmal falsch genutzt.
- Schlechte Darstellung
Selbst der beste Inhalt ist nichts ohne eine gute Darstellungsform. Die Formatierung sollte für den Leser ansprechend sein und das Lesen des Texts erleichtern. Wichtig sind dabei vor allem - kurz gefasst - Absätze, Kopfzeilen und der genutzte Font. Weitere Informationen dazu findet ihr auch in diesem Artikel von mir: Blogartikel gut lesbar machen.
- Fehlende Verlinkung
Hat ein anderer Blogger schon einmal über dasselbe oder ein ähnliches Thema berichtet? Kennt ihr Seiten, die dem User bei einem Thema noch weitere Informationen geben könnten oder habt ihr etwa selbst schon über dieses oder ein ähnliches Thema gebloggt? Dann sind Links zwingend anzuraten! Links erhöhen die Glaubwürdigkeit eurer Artikel und machen es für die Leser leichter sich weitere Informationen einzuholen und sollten daher in einem guten Artikel auch nicht fehlen.
Man unterscheidet zwei Arten von Links: interne Links und externe Links. Interne Links verweisen auf Inhalte der eigenen Seite, während externe Links auf andere Seiten verweisen. Meiner Meinung nach sind interne und externe Links im Grunde gleich wichtig. Interne Links erhöhen die Zeit, die ein Besucher auf eurer Seite verbringt und ermöglichen eine einfachere Navigation durch den Content. Externe Links ermöglichen es dem User neue Horizonte zu entdecken und gehören meiner Meinung nach auch zum guten Ton in der Blogosphäre: geizt also nicht mit euren Links, denn wer gibt, der erhält auch.
- schlechte oder fehlende Recherche
Bevor ihr über ein Thema schreibt, solltet ihr ausreichend Recherche betrieben haben. Dies sichert zum Einen die Qualität eures Artikels und zum Anderen verhindert es, dass man unwissenderweise Fehlwissen verbreitet. Gerade im Netz werden News schnell verbreitet und man sollte daher immer sicher gehen, dass das was man schreibt auch stimmt.
Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie Blogging no goes.
Auf welche Weise achtet ihr auf die Rechtschreibung eurer Artikel? Nutzt ihr ein Plugin oder einen Editor oder gar nichts von Beidem? Fallen euch noch mehr Fehler ein, die man beim Schreiben von Artikeln machen kann? Welche Fehler habt ihr selbst schon gemacht?
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April 10th, 2009 at 12:08
Eine gute Auflistung für Blog-Regeln, mir fehlt allerdings ein Punkt. Selten aber doch liest man in Beiträgen und Kommentaren Kritik, die knapp unter der Gürtellinie liegt. Ich würde daher die Liste um einen Punkt 7 erweitern, der den Titel “Der gute Ton” trägt.
April 10th, 2009 at 17:32
Da kann ich dir nur leider partiell zustimmen. Ich finde, dass Kritik immer gut begründet sein sollte. Wenn sie dies ist kann und sollte sie auch - wenn es denn Grund dazu gibt - drastisch ausfallen dürfen. Grundlos kritiseren und niedermachen halte ich jedoch, genauso wie du, für unangebracht.
April 10th, 2009 at 17:43
Kritik und Feedback ist immer gut. Trotzdem sollte man wie du schon erwähnst hast einen guten Ton beibehalten. Denn die Kommunikation macht einfach Spaß, auch wenn es mal zu Diskussionen kommt, solange diese sachlich bleiben.
April 10th, 2009 at 22:47
@Matze: ich meinte nur Kritik unterhalb der Gürtellinie, aus jeder anderen begründeten Kritik kann man als Blogger nur wachsen, solange man damit gut umgehen und diese auch annehmen kann.
April 10th, 2009 at 23:50
Jap, dann sind wir ja einer Meinung
Ich hatte das halt jetzt nicht in den Artikel aufgenommen, weil das für mich zu den normalen Verhaltensgrundsätzen gehört. Aber für manche Leute könnte dies als Hinweis sicherlich nützlich sein…!
April 11th, 2009 at 13:37
Kritik is auf jedenfall ne sinnvolle Sache, was ich aber garnich haben kann is, wenn erfahrene Blogger Ihre Kritik sehr überheblich rüberkommen lassen… Brauchts doch nich. Jeder hat mal klein angefangen.