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Blogging no goes – 6 Design-Sünden

Artikelserien, Blogging no goes Kommentar hinzufügen

Das heutige Thema in meiner Artikelserie “Blogging no goes” ist das Blog-Design. Ich möchte hierbei sechs Fehler ansprechen, die man beim Design einer Seite machen kann.

Welche Fehler sollte man auf keinen Fall machen?

1. Schlechte Farbwahl

Man sollte vermeiden, Farben zu wählen, welche bekanntermaßen beim Großteil der Bevölkerung nicht sehr beliebt sind. Dazu zählen alle Farben, welche nicht natürlich aussehen. Davon sind beispielsweise sehr grelle Farben, wie zum Beispiel Pink oder Neongrün betroffen. Es spricht nichts dagegen auffallende Farben als Highlights zu nutzen, wenn man die Blicke auf eine bestimmte Stelle auf der Seite ziehen will. Allgemein sollte man jedoch eher dezentere Farben wählen.

Wir bei Bloxxo haben uns daher entschieden unseren Usern selbst die Wahlmöglichkeit zu geben! So kann jeder sich selbst seine Lieblingsfarbe aussuchen.

Blog-Templates werden beispielsweise in die Kategorien “dark” und “light” unterteilt. Eine Umfrage von Problogger hat dabei gezeigt, dass Seiten mit einem hellen Hintergrund deutlich beliebter sind, als Seiten mit einem dunklen Hintergrund. Wenn man also die Wahl zwischen einem Template mit hellem Hintergrund und einem Template mit dunklem Hintergrund hat, sollte man sich für das Template mit dem hellen Hintergrund entscheiden.

2. Unübersichtlichkeit

Wenn eine Seite mit Features und Angeboten überladen ist, führt dies dazu, dass eine Seite unübersichtlich wird. Viele Leute haben dann gar keine Lust mehr sich auf der Seite umzusehen und klicken gleich wieder weg. Man sollte also versuchen, eine wohlstrukturierte Seite zu erstellen. Auf diese Weise findet sich ein User schnell zurecht und kommt gerne wieder.

Bei Blogs muss dabei die Wahl häufig zwischen zweispaltigen und dreispaltigen Designs getroffen werden. Wir selbst haben uns zu einer zweispaltigen Struktur entschieden, da diese mehr Übersichtlichkeit gewährleistet.

3. Keine Identifikationsmöglichkeiten

Ein Blog sollte es den Usern ermöglichen, sich mit seinen Inhalten zu identifizieren. Dazu kann auch das Design beitragen: Ein bestimmtes Farbschema, ein Logo, ein besonderer Font, eine Devise… all dies sind Möglichkeiten, die es den Usern erlauben sich bei eurem Blog zu Hause zu fühlen. Gute Beispiele dazu sind Geldkrieg mit dem Ziel: “1000$ pro Monat in 365 Tagen” und der stilisierten Darstellung des Bloggers oder auch der Geldverdienenblog. Einen Tag vor Erscheinen dieses Artikels hat der Geldverdinenblog jedoch sein Design komplett umgeschmissen: War das Design vorher noch sehr stark identifkationsfördernd, mit Gesicht des Bloggers inklusive Dschungelhintergrund auf der Startseite, schmückt die Seite nun ein sehr minimalistisches Design. Das alte Design empfand ich persönlich als etwas zu übertrieben und auch der Dschungelhintergrund war nicht sehr stimmig. Das neue Design hingegen hat eine klarere Linie. Leider ist es dabei so minimalistisch, dass es wohl den Ansprüchen der meisten User nicht genügen wird. Denn nun finden sich keine Identfikationsmöglichkeiten mehr auf der Seite und zudem ist die graphische Gestaltung nun etwas zu schlicht.

Wir selbst haben dazu noch etwas Nachholbedarf. Wir haben zwar mit “Ideen zum Erfolg” bereits einen Slogan, aber beispielsweise kein spezielles Logo. Dazu müssen wir uns in Zukunft noch etwas Passendes überlegen.

4. Zu oppulente Designelemente

Existieren Designelemente, welche zu auffällig sind, könnten diese vom Inhalt der Seite ablenken. Das ist jedoch nicht der Sinn der Sache. Das Design sollte lediglich den Inhalt hervorheben, ihn aber nicht überdecken. Man sollte also zu auffällige Elemente vermeiden.

5. Schlechte Fontwahl

Der Font des Textes sollte für den User ansprechend sein, aber nicht vom Content ablenken. Keiner mag eine Seite, die aufgrund eines komischen Fonts unlesbar ist. Ich bevorzuge daher Standard-Fonts, die gut zu lesen sind, aber dennoch gut aussehen. Empfehlenswert sind zum Beispiel Fonts wie “Arial” oder “Times New Roman”.

Auch die Größe des Fonts sollte beachtet werden. Ein User sollte keine Lupe zum Lesen eures Blogs benötigen, aber auch nicht das Gefühl haben, dass ihn einzelne Buchstaben anspringen. Zu bedenken ist dabei vor allem, dass bei einem kleineren Font natürlich mehr Inhalt auf eine Seite passt, dafür aber die Lesbarkeit abnimmt. Ich persönlich bevorzuge eher größere Fonts. Eine Größe von 12pt finde ich beispielsweise recht angenehm. Bei WordPress stellt sich das Ändern der Fontgröße jedoch – soweit ich weiß – als recht kompliziert heraus.

Dank moderner Browser ist es aber für den Benutzer selbst möglich geworden, die gewünschte Fontgröße durch einen Zoom einzustellen. Daher sollte man zwar der Fontgröße eine gewisse Beachtung schenken, die Bedeutung aber nicht übertreiben. Es gibt sogar ein WordPress-Plugin, welches den Usern die Möglichkeit zur Verfügung stellt, die Fontgröße direkt auf der Seite zu ändern.

6. Schlechtes Artikeldesign

In Artikeln sollte man darauf achten, dass man neben dem Text auch visuelle Elemente als Informationsquelle anbietet. Ein barer Text ohne jegliche visuelle Elemente ist für keinen Menschen sehr ansprechend. Man sollte daher versuchen, die Aussage eines Artikels durch visuelle Reize zu unterstützten.

Es ist nämlich wissenschaftlich bewiesen worden, dass der Mensch in verschiedene Lerntypen eingeteilt werden kann. Allgemein sollte man daher versuchen Informationen über alle Sinnesorgane zu vermitteln. Gerade optische Reize spielen daher beim Bloggen eine wichtige Rolle, da die Leser sich dadurch Informationen besser merken können. Auch zur Orientierung spielt natürlich die Formatierung und das Design eines Artikels eine wichtige Rolle. Umso optisch ansprechender ein Artikel gestaltet ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er gelesen wird. Zu diesem Thema habe ich bereits einen recht umfassenden Artikel geschrieben.

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20.April.2009, Autor: Matze 
Tags: blogging, design, fehler, font, goes, identifikation, no, sünden

19 Antworten to “Blogging no goes – 6 Design-Sünden”

  1. Peter
    April 20th, 2009 at 10:29

    Recht gute Zusammenstellung von Fakten die wichtig sind. Nur sollte nicht allein auf Design gesetzt werden sondern auch auf gute Inhalte.


  2. Andy
    April 20th, 2009 at 12:40

    Ich denke das mit den Inhalten versteht sich von alleine. Aber was sind denn gute Inhalte. Hier treffen die unterschiedlichsten Meinungen auf einander.

    Aber die Grundzüge die Matze angesprochen hat sind schon der erste Schritt zum Erfolg…..:-)


  3. Jens
    April 20th, 2009 at 13:04

    Da stimme ich Andy zu, vom Inhalt her ist es doch eigentlich “egal” man bloggt doch “für sich” und nicht für Tante Google und Onkel PR , oder?!?

    ;)


  4. Matze
    April 20th, 2009 at 13:13

    Zu den inhaltlichen Aspekten habe ich an dieser Stelle schon einmal etwas geschrieben:
    Blogging no goes: Artikel – 6 Fehler, die man vermeiden sollte.
    Über den Inhalt von Artikel direkt habe ich auch gar nichts gesagt, dass mus ja jeder selbst entscheiden. Worüber man jedoch urteilen kann, ist die Qualität eines Artikels. Und da gibt es einige Punkte, die man beachten sollte.


  5. rofllol
    April 20th, 2009 at 13:14

    Mögen ja nützliche Tipps sein, aber wieso hältst du dich nicht selbst dran?


  6. Matze
    April 20th, 2009 at 13:17

    Inwiefern? Für gut begründete Kritik bin ich offen, sei es per Mail oder per Comment :)


  7. Mea Culpa
    April 20th, 2009 at 13:56

    @Matze: vielleicht insofern, als dass ihr nur selten Bilder einsetzt und zudem ein Template benutzt, ohne diesem eure eigene Note gegeben zu haben? Zudem nutzt ihr für die Unterteilung eurer Einträge sehr oft verschiedene Elemente. Hier sind es orange, durchnummerierte Einträge. Ein anderes Mal sind es einfach nur Stichpunkte.

    Was auch nicht sonderlich toll ist: der Permalink bei dem von mir verlinkten Artikel entspricht überhaupt nicht der Überschrift.


  8. Matze
    April 20th, 2009 at 14:34

    Danke @Mea Culpa für die angesprochenen Punkte.
    Zu den Bildern: je nach Artikel kann es schwer sein ein entsprechendes Bild zu finden bzw. es stellt sich die Frage, ob es überhaupt Sinn macht ein Bild zu nutzen. Gerade bei Artikel zu Blogging-Tips ist es da oft – wie ich finde – schwierig.
    Zu dem Template: Das habe ich ja selbst schon angesprochen. Wir werden uns noch etwas dazu überlegen. Man sollte jedoch bedenken, dass der Blog jetzt gerade mal etwas mehr als einen Monat alt ist. Insofern – “Gut Ding will Weile haben” :)
    Zu den verschiedenen Elementen: Ich selbst bin teilweise noch etwas am Rumprobieren, bezüglich Formatierung und Überschriftengestaltung, habe mich aber glaube ich mittlerweile auf ein Konzept festgelegt. Du musst zudem bedenken, dass wir ja auch zwei Autoren sind. Da hat jeder seine eigene Schreibweise. Würdest du es bevorzugen, wenn die Texte eine stärkere Einheitsform hätten? Neben der Formatierung gibt es natürlich auch verschiedene Artikelformen, die dann aus Prinzip “anders aussehen”.
    Zum Permalink: Es kann manchmal passieren, dass man einen Artikel verfrüht veröffentlicht und die Überschrift daraufhin aber doch nicht so gut gelungen findet. Das kann dann auch mal zu solch einem Permalink führen. Sollte aber die Ausnahme sein ;)


  9. Svenja
    April 20th, 2009 at 14:57

    Auch eine dunkle Seite mit hellem Text kann sehr angenehm wirken. Besonders die eingebetteten Fotos erhalten eine ganz besondere Leuchtkraft und wirken dadurch sehr lebendig.
    Gruß aus Kiel, Svenja


  10. Konstantin
    April 20th, 2009 at 15:02

    Genau das gleiche wie rofllol wollte ich auch schreiben. Sieht ein wenig so aus, als wenn die Tipps von anderen Seiten kopiert wurden. Euren Blog würde ich nur wegen der Domain wiederfinden. Ein Logo sucht man hier vergeblich und auch so sieht das Theme beinahe so aus, wie 40% der anderen Blogs. Nicht übel nehmen die Kritik ;)


  11. Andy
    April 20th, 2009 at 15:32

    @Svenja: Danke für die Tipps!
    @Konstantin: Kritik ist hier gerne Willkommen. Sei es positive oder negative. ;-) Das wir in nächster Zeit an einem Logo arbeiten müssen, um den Wiedererkennungswert zu steigern, ist uns bewusst. Aber es ist schön zu sehen, dass unsere Domain schon einen Weidererkennungswert besitzt. :-) Vielleicht werden wir in Zukunft auch auf ein eigenes Theme setzen, dass wird die Zeit aber zeigen. Matthias hat ja schon im Artikel erwähnt, dass wir selbst am Template noch basteln müssen. Das Problem ist wir können ja nicht jeden Tipp direkt umsetzen, dazu fehlt dann auch etwas die Zeit.
    Allerdings finde ich es von dir etwas überzogen hier von Ideen, bzw. Content-Klau zu reden. Wir kopieren keine Texte. Es ist nur logisch, dass es vorkommt, dass viele Blogs über ähnliche Themen berichten. Suche einfach mal nach Traffic-Tipps oder sonstwas und du findest haufenweise Tipps, die sich nach 10maligem Lesen irgendwo ähnlich sind. Auf Bloxxo wirst du aber keine Kopien finden. Wir schreiben alles selbst, lassen uns aber gerne auch ab und zu von anderen inspirieren. Zu mal zu jedem Thema fast immer eine eigene Meinung von uns existiert. So auch in diesem Artikel. ;-)

    Greets Andy


  12. Peter
    April 20th, 2009 at 15:59

    Ein paar Bilder würden aber nicht schaden. Bitte nicht schreiben “ich finde keine”, da es sicherlich eine Menge legal zulänglich Bilder gibt. Es sagt ja keinen das ihr für jeder Artikel ein Bild einbauen solltet, aber so bei jeden 3 bis 5 Artikel wäre es wünschenswert.

    Wir Menschen nehmen über 80% unsere Wahrnehmungen visuelle (mit den Augen) auf. Hier können gute Bilder ein Beitrag leisten.


  13. Matze
    April 20th, 2009 at 17:07

    @Peter: jap :) Ich habe dazu auch schon, bereits bevor die Diskussion hier in Gang kam, einen Artikel geschrieben. Er wird morgen veröffentlicht werden. Da wird das Ganze dann noch einmal intensiver angesprochen. Bezüglich der Bilder gelobe ich Besserung ;)


  14. Yannick
    April 20th, 2009 at 17:11

    …was ja übrigens der 6. Punkt des Artikels ist ;)

    “In Artikeln sollte man darauf achten, dass man neben dem Text auch visuelle Elemente als Informationsquelle anbietet. Ein barer Text ohne jegliche visuelle Elemente ist für keinen Menschen sehr ansprechend. Man sollte daher versuchen, die Aussage eines Artikels durch visuelle Reize zu unterstützten.”


  15. Matze
    April 20th, 2009 at 18:04

    Danke für den Hinweis auf den Inhalt meines eigenen Artikels ;)


  16. Dirk
    April 20th, 2009 at 20:07

    Arial 12 ist schlicht zu winzig! Man sollte dem User die Schriftgröße komplett selbst überlassen! Einfach ausschließlich mit „em“ als Schriftgrößenangabe arbeiten.


  17. Konstantin
    April 21st, 2009 at 07:49

    @Andy: Ich soll nach “Traffic-Tipps” suchen? Da finde ich meinen eigenen Artikel an Position 2 *g* – der ist übrigens auch lesenswert und passt thematisch hierzu recht gut.

    Das mit Contentklau war ja kein wirklicher Vorwurf aber ihr müsst schon zustimmen, wenn jemand über etwas schreibt, was er selbst nicht einhält kommt der Verdacht schnell auf, dass es nicht aus eigener Feder stammt.


  18. Andy
    April 21st, 2009 at 16:44

    @Konstantin: Ja es wurde aber auch im Artikel erwähnt, dass wir daran arbeiten. Manche Dinge brauchen auch etwas Zeit und Überlegung und man kann sie im Vorfeld schon einmal ansprechen.

    Die Traffic Tipps werde ich mir dann mal anschauen. ;-)


  19. gabaretha
    April 29th, 2009 at 10:01

    Ich möchte mal ein dickes Lob für Euer Design aussprechen.
    Ich finde den Gag mit der Farbwahl super . Ebenso gefällt mir auch die Übersichtlichkeit und Klarheit. Diskussionen über Design finde ich eigentlich wenig fruchtbar, denn Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters ;-) Auf meinem eigenen Blog hab ich übrigens ein sehr einfaches “Gesicht” – für mich zählt ausschließlich der Inhalt.


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