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Blogging no goes: 6 Marketing-Sünden

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Blogging no goes: 6 Marketing Sünden

Bild von Thai Yin

In meiner Artikelserie “Blogging No Goes” möchte ich diesmal auf das Thema Marketing und SEO eingehen. Jeder Blog, der es zu etwas gebracht hat, weiß, wie wichtig diese beiden Faktoren auf dem Weg zum Erfolg waren. Doch: nutzt man die falschen Methoden kann man auch viel kaputt machen.Welche Fehler sollte man bei Marketing und SEO also vermeiden?

1. Linkgeiz

Viele Blogger kennen sich mittlerweile gut mit dem PageRank-Algorithmus aus. Sie wissen daher, dass ein ausgehender Link ihres Blogs weniger wert wird, umso mehr ausgehende Links existieren. Daher verlinken sie entweder allgemein seltener oder nutzen rel=”nofollow”, um selbst nichts einzubüßen. Manche denke zudem vielleicht, dass dadurch ihr PageRank selbst beeinflusst wird. Das ist natürlich Unsinn.

Stark mit nofollow verlinken ist daher ein Trugschluss:

  1. Die meisten Blogger interessieren sich nicht so sehr für den PageRank. Sie freuen sich daher über eine Verlinkung, egal wie hoch der PR ist beziehungsweise orientieren sich an anderen Parametern, um den Wert eines Links festzustellen.
  2. Hoher Aufwand: Man müsste alle ausgehenden Links einer Seite betrachten und dabei auf rel=”nofollow” achten, um den tatsächlichen PR-Wert pro Link zu ermitteln.
  3. Unbeliebtheit: Niemand kann einen Blog leiden, der wenig verlinkt. Beim Bloggen sollte ein Geben und Nehmen herrschen, so dass jeder profitieren kann.

2. Comment-Spam

Das Kommentieren auf anderen Blogs, stellt eine wichtige Tätigkeit für einen Blogger dar, da er dadurch fließig Backlinks sammeln kann und sich in die Szene integriert. Man sollte es damit jedoch nicht zu weit treiben: Schreibt man eine sehr große Zahl an Kommentaren, nur um eine größere Anzahl an Backlinks zu erhalten, wird dies als Comment-Spam bezeichnet. Meist sind solche Kommentare zuem inhaltlich in keiner Weise aussagekräftig.
Warum man Comment-Spam vermeiden sollte?

  1. Unbeliebtheit: Andere Blogger werden solche Kommentare als eine Beleidigung auffassen.
  2. SEO: Google straft Seiten ab, die eine rasant wachsende Zahl an Backlinks haben.
  3. Seriösität: Die Leser eures Blogs werden nicht erfreut darüber sein, wenn sie feststellen dass mit unlauteren Methoden gearbeitet wird.

3. Zu viele Blogger-Aktionen

Blogger-Aktionen sind eine coole Sache. Jedoch sollte man es damit nicht auf die Spitze treiben und mehrmals in der Woche an solchen Aktionen teilnehmen. Denn die meisten Aktionen ähneln sich doch recht stark in ihrem Inhalt. Es wird daher dann für die Blog-Leser langweilig, immer über die gleichee Aktion zu lesen. Zudem lässt eine solche Verhaltensweise durchblicken, dass es hier weniger um die Aktion an sich geht, sondern eher um die damit verbundenen Links, was eigentlich nicht der Fall sein sollte.

4. Zuviel Wert auf SEO legen

SEO sollte für jeden Blog eine gewisse Rolle spielen. Man sollte jedoch nicht zu viel Zeit darin investieren. Denn schließlich gewinnen die meisten Blogs nur 20-30% ihrer Besucher über Suchmaschinen-Nutzer. Man sollte seine Zeit lieber in das Schreiben guter Artikel setzen, da so viel eher Stammleser gewonnen werden könnnen. Die beste SEO bringt nichts, wenn die Inhalte nicht stimmen. Daher sollte man zunächst versuchen eine gute inhaltliche Qualität zu erreichen, bevor man größere Investitionen in diesem Sektor macht.

5. Keine sinnvollen Anchor-Texte

Die Anchor-Texte eurerer Links sollten aussagekräftig sein. Es bringt überhaupt nichts, wenn man Anchor-Texte, wie zum Beispiel “hier” oder “click”, erstellt. Denn die Anchor-Texte eurer Seite spielen eine wichtige Rolle für die SERP-Positionierung. Man sollte daher immer die Schlüsselwörter nutzen, durch welche eine Seite charakterisiert wird. Eine Verlinkung unseres Blogs mit “Bloxxo – Tipps zum Bloggen, SEO und Marketing” würde der verlinkenden Seite und uns selbst viel mehr bringen als ein Link mit “an dieser Stelle” oder einer ähnlich unsinnigen Beschreibung.

6. Zu kurze Meta-Description

Viele Blogger machen den Fehler, dass sie ihre Meta-Description zu kurz und prägnant wählen. Die Meta-Description sollte für einen optimalen Effekt etwa 140 Zeichen lang sein.

Warum ist eine Meta-Description wichtig?

In der Meta-Beschreibung kann man beispielsweise einige Keywords seines Blogs unterbringen. Dadurch wird die Platzierung in den SERPs verbessert. Des Weiteren wird die Meta-Description jedem User angezeigt, der direkt nach eurem Blog gesucht hat. Die Beschreibung sollte also treffend gewählt sein, aber nicht so lang sein, dass bei der SERP-Anzeige Ellipsen (…) entstehen. Die Beschreibung eures Blogs sollte einen Leser also neugierig machen.

Welche Fehler sollte man eurer Meinung nach auf keinen Fall im Bereich Marketing und SEO machen? Denkt ihr auch das viele Blogger zu geizig mit ihren Links sind?

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29.April.2009, Autor: Matze 
Tags: aktionen, anchor, blogging, goes, linkgeiz, Marketing, no, nofollow, SEO, spam, texte

11 Antworten to “Blogging no goes: 6 Marketing-Sünden”

  1. eisy
    April 29th, 2009 at 07:59

    *Die Meta-Description sollte für einen optimalen Effekt etwa 140 Wörter lang sein.*

    Änder das hoffentlich schnell auf 140 Zeichen ab. Wer 140 Wörter in die Description schreibt, ist am Ende aber wirklich selber Schuld! :)


  2. Peter
    April 29th, 2009 at 09:11

    Zur Punkt 4 gebe ich dir recht. Sicherlich ist SEO in ein gewissen Mass wichtig, nur sollte kein Blogger der Hauptteil seine Arbeitszeit damit beschäftigen. Vor allen weil Blogs schon von Haus aus viele Vorteile in Bezug auf SEO haben, die schon automatisch zum tragen kommen. Da braucht man nicht so viel Zeit mit SEO.


  3. Andy
    April 29th, 2009 at 09:29

    @Matze: Bloggeraktionen sollte man wirklich nicht übertreiben, obwohl ich wieder eine Idee habe, über die ich dir mal berichten muss. ;-)
    @eisy: Probieren kann man es ja mal! :-)
    @Peter: So sehe ich das auch. Allerdings muss man hinzufügen: Wer einen Nischenblog betreibt und dabei etwas Taschengeld verdienen will, der muss auf SEO setzen, da er hauptsächlich auf Suchmaschinenbenutzer setzt.


  4. mobotter
    April 29th, 2009 at 09:51

    Die Meta Description hat allerdings keine Auswirkungen auf die (Google) Platzierung, wie auch hier nachzulesen:
    http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2007/09/improve-snippets-with-meta-description.html


  5. FoolMoon
    April 29th, 2009 at 14:01

    Ich mochte um einen persönlichen Aspekt die Liste ergänzen.

    Was ich hasse sind diese Beiträge zu oder über Gewinnspiele. Natürlich sind Gewinnspiele eine tolle Sache und sinnvoll. Aber einen Blog zu betreiben wo jeder 4. Beitrag ein Bericht zu einem Event ist, mag ich garnicht.

    Aber dies ist meine persönliche Meinung. Unteranderem ein Grund warum ich nicht über solche Spiele berichte.


  6. Andy
    April 29th, 2009 at 14:45

    Klasse Beitrag und um kurz zu den Kommentaren zu kommen. Ich persönlich findes es sehr wichtig, dass die Kommentare inhaltlich was her machen. Natürlich kann es auch Ausnahmen geben, wie z.B. ein Lob.


  7. Matze
    April 30th, 2009 at 03:12

    @eisy: Danke für den Hinweis, war aber natürlich nur ein Test, ob der Artikel auch gründlich gelesen wird ;)
    @mobotter: Meta spielt schon eine Rolle. Wie gesagt: Zum einen werden die aufgeführten Wörter als Keywords genutzt und zum anderen sollte die Beschreibung dem User den Inhalt einer Seite auch akkurat wiedergeben, wie es im Artikel bereits steht.
    @FoolMoon: Ja, dass stimmt. Solche Aktionen sollten nicht zu häufig durchgeführt werden. Langweilt die Leser nur auf Dauer. Andererseits natürlich eine gute Möglichkeit als Puffer für Tage an denen man wenig Zeit hat oder keine Ideen hat.
    @Andy: Kommentare sind super wichtig :)


  8. mobotter
    April 30th, 2009 at 08:41

    @Matze: Ich habe nicht gesagt das Meta keine Rolle Spielt. Sie ist eine wichtige Möglichkeit, potentiellen Besuchern eine Entscheidungshilfe in den SERPs zu bieten. Natürlich wird die Description in den Serps angezeigt.

    Ich hatte mich allerdings auf folgende Sätze bezogen (aber schlauerweise nicht genannt)
    “Dadurch wird die Platzierung in den SERPs verbessert.”
    und bei Google Webmaster Central den:
    “… they won’t affect your ranking within search results.”
    Für mich sagen beide genau das Gegenteil aus.

    Eine gute Description kann natürlich mehr Besucher anlocken, was später indirekt auf die SERPs auswirken kann. Aber die Description selber hat eben keine direkte Auswirkung auf die Platzierung in den SERPs.


  9. Matze
    April 30th, 2009 at 09:43

    @mobotter: Dann ist das eine leicht falsche Aussage der Webmaster Central meiner Meinung nach. Teste einmal diese Suchmasken und vergleiche sie. Die einzigen Unterschiede liegen in den Keywords, welche in der Description vorkommen:
    Suche 1
    Suche 2
    An unserer Positionierung kann man erkennen, dass die Description bei einer solchen Suche sehr wohl eine Rolle spielt.


  10. Andy
    April 30th, 2009 at 10:21

    @Matthias: Wobei du hier vergessen hast die Meta-Keywords zu beachten? Diesen Einfluss wird bei deiner Suche nicht ausgeschlossen.


  11. Matze
    April 30th, 2009 at 11:47

    @Andy: Ja, das kann natuerlich auch sein. Wenn das aber der Fall waere ist es komisch, das Google die Keywords aus der Description highlighted. Naja!


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