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Die besten Quellen für tolle Fotos

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Dies ist ein Gastartikel von Julia Stern. Sie hat dieses Jahr ihre Mittlere Reife gemacht und steht nun kurz vor dem Arbeitsleben. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich insbesondere mit der Fotografie. Ihre Fotos findet Ihr unter www.juliastern.com. Neben dem Fotografieren zählt aber auch noch das Bloggen zu einer ihrer Hobby und so bloggt sie unter www.fotoholiker.com über Themen rund um das Fotografieren.
Die besten Quellen für tolle Fotos

Artikel mit Fotos werden in der Regel häufiger und lieber gelesen, als solche ohne. Sie lockern einen Artikel auf und veranschaulichen diesen. Fotos sind also das I- Tüpfelchen eines bereits gelungenen Artikels. Aber woher bekommt man Fotos, die man für die eigenen Artikel auch verwenden darf?

Selbst fotografieren

Der einfachste und unkomplizierteste Weg, an Fotos für den eigenen Blog zu kommen, ist ganz einfach selbst zu fotografieren. Die eigenen Fotos sind die sicherste Bildquelle überhaupt, auch wenn hierbei rechtlich einiges zu berücksichtigen ist.  So dürfen Fotos von Personen oder bestimmten Gebäuden (wie zum Beispiel Denkmälern) nicht einfach im eigenen Blog veröffentlicht werden. Für Aufnahmen mit Menschen ist ein so genannter Modelrelease- Vertrag nötig und für Gebäudeaufnahmen ein Propertyrelease- Vertrag. Erst wenn man die schriftliche Zustimmung eines jeweiligen Rechtsinhabers besitzt, darf man diese Aufnahmen auf dem eigenen Blog veröffentlichen.

Fotos aus anderen Quellen

Creative Commons

Creative Commons ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im World Wide Web unterschiedliche Standardlizenz- Verträge zur Verfügung stellt. Mittels dieser können Urheber ihrer Werke (z.B. Texte, Musikstücke und Fotos, etc…) der Öffentlichkeit bestimmte Nutzungsrechte einräumen.

Dieses kleine Video (englisch) erklärt nochmals etwas deutlicher, was die Creative Commons sind.

Die verschiedenen Creative Commons- Lizenzen

Die besten Quellen für tolle Fotos


Für den ein oder anderen sehen diese Lizenz- Modelle vielleicht erst einmal etwas verwirrend aus. Unter „Erklärung” findet Ihr für jede einzelne Lizenz eine Erklärung, in welcher Art und Weise Ihr das Werk verwenden dürft.

Tipp:

Besonders auf Flickr.Com findest Du jede Menge toller Fotos, die unter einer Creative Commons- Lizenz stehen. Auf dieser Seite kannst Du Flickr nach dem jeweiligen Lizenztyp durchsuchen.

Die Werke, die unter einer Creative Commons- Lizenz stehen, könnt Ihr also bedenkenlos unter den jeweiligen Lizenz- Bedingungen verwenden. Daher eignen sie sich hervorragend zur Verwendung in Artikeln.

Freie Bilddatenbanken

Da Fotos aus professionellen Bilddatenbanken teilweise teuer sein können, bietet sich der Zugriff auf freie Bilddatenbanken an. Dort findet man meist wirklich tolle Fotos und darf diese auch noch kostenlos nutzen. Jedoch sollte man gerade bei freien Bilddatenbanken die Veröffentlichungsrechte mit Vorsicht genießen, da diese des Öfteren etwas ungeklärt sind.

Bekannte, freie Bilddatenbanken sind Piqs.de, Aboutpixel.de, Freestockphotos.com, Picstyle.de und Pixelio.de.

Kostenpflichtige Bilddatenbanken

Neben den kostenlosen Bilddatenbanken gibt es natürlich auch kostenpflichtig. In kostenpflichtigen Bilddatenbanken findet man in der Regel lizenzfreie Bilder, die man auch für kommerzielle Zwecke verwenden darf. Kostenpflichtige Bilddatenbanken enthalten eine große Auswahl an Fotos, die in den meisten Fällen auch wesentlich professioneller sind.

Die Kosten von Fotos aus kostenpflichtigen Bilddatenbanken halten sich dennoch in Grenzen. Bei Fotolia.de kostet ein Foto je nach Bildqualität und Verwendung zwischen ein paar Cent und 3 Euro. Für

Weitere, kostenpflichtige Bilddatenbanken sind zum Beispiel Photocase.de, Istockphoto.com und Pitopia.de

Erlaubnis des Urhebers

Wenn Ihr ein Foto im Internet findet, welches Euch gefällt und Ihr dieses gerne für einen Artikel in Eurem Blog verwenden würdet, fragt den Urheber des Fotos doch um Erlaubnis, ob Ihr dieses für diesen Zweck verwenden dürft. Sehr viele Fotografen, ganz besonders die Jene, die damit nicht ihr Geld verdienen, sind meist sehr offen und freuen sich sogar noch über Anfragen dieser Art.

Rechtliches

Wenn Ihr mehr über die Nutzung von Fotos in Blogs erfahren wollt, schaut Euch mal auf www.law-blog.de um. Dort gibt es einige, sehr gute Artikel zu diesem Thema.

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08.Juli.2009, Autor: Andreas 
Tags: bilddatenbanken, fotos, lizenzen, quellen, zugriff

8 Antworten to “Die besten Quellen für tolle Fotos”

  1. Marko
    Juli 8th, 2009 at 12:31

    Nützliche Zusammenstellung von Objekten wo es Probleme wegen Property Release geben könnte findet man hier –
    http://www.pitopia.de/scripts/pitopia/info/info.php?subpage=propertyrelease


  2. Paul
    Juli 15th, 2009 at 01:20

    Klasse Artikel.
    Momentan ist hier aber leider nicht viel los. Macht ja nix, ich hab ja euren Feed. Schönen Sommer noch =)


  3. luzie
    September 30th, 2009 at 09:37

    … ich nehme immer fotos von kostenpflichtigen börsen. dann bezahle ich zwar was, aber das ist oft nur sehr wenig und ich bin wirklich auf der sicheren seite, dass ich das bild auch verändern und nutzen darf. auch die bildauswahl ist bei kostenpflichtigen börsen weitaus größer und auch qualitativ höher.


  4. Mario
    Oktober 13th, 2009 at 21:17

    Vielen Dank für die Auflistung und Erklärung. Ich halte es auch meist so, dass ich von kostenpflichtigen Portalen die Bilder besorge. Teilweise bekommt man die Lizenz für ein Apfel und ein Ei, da lohnt sich das Suchen bei Flickr und co. fast gar nicht.


  5. Michael - Fotograf in Frankfurt
    März 25th, 2010 at 14:58

    Ich würde entweder eine renommierte Bildagentur empfehlen, oder direkt beim Fotografen nachfragen.
    Alles, was dazwischen liegt (kleinere, unbekannte Bildagenturen etc.) kann zu Problemen führen, weil kleinere Anbieter teilweise Bilder ungeprüft weitergeben. Und der Dumme ist dann der Endnutzer.


  6. Klemm
    September 28th, 2010 at 11:45

    Ich möchte auch noch eine perönliche Empfehlung geben. Und twar wurde, wie ich gesehen habe Fotolia noch nicht genannt. Hier gibt es teils sehr hochwertige Bild, die man oft ein paar Wochen später in Werbeprospekten wiederfindet, zum fairen Preis, wie ich meine. Um die 1-3 Euro pro Bild sollten nicht zu viel sein denke ich. Die amerikanische Konkurrenz (getty & jupiter) sind da deutlich teuerer (mind. Faktor 10). Nutze den dienst selbst für meine Seite intensiv. Aber man sollte die Lizenzbedingungen beachten, so gehört möglichst ein Vermerk zum Urheber unters Bild oder ins Impressum…

    Für Fotographen: Man kann selbst Bilder hochladen und diese “feilbieten”. Wenn man also den Geschack von vielen Trifft, lässt sich ein gutes Zubrot verdienen. Einige recht simple Motive hab ich schon gesehen, die gleich mehrere hundert mal verkauft worden…


  7. Marius
    November 13th, 2010 at 16:44

    Ich benutze immer Fotolia um die richtigen Ideen zu kriegen und danach FLICKR oder PICASA um mir “freie Fotos” herunterzuladen. Die gute Vertaggung bei fotolia ist halt der enorme Vorteil, den die Plattform bietet.

    Ansonsten ein sehr hilfreicher Artikel. Hat mir paar neue Ideen geliefert.


  8. Stefan Neumann
    Juli 24th, 2011 at 22:02

    Bei Kostenpflichtigen Bilddatenbanken sollte man aber immer einen Screenshot machen um im Zweifelsfall beweisen zu können, dass das Bild tatsächlich dort zu kaufen gab, denn nichtmal der Betreiber eines solchen Bildershops kann sich sicher sein, dass der Uploader über die Rechte verfügt.


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