Viele Blogger träumen davon von ihrem Blog Leben zu können. Doch nur eine geringe Anzahl an Bloggern hat es geschafft als Blogger Karriere zu machen. In Deutschland wäre da natürlich als erstes Robert Basic zu nennen. Doch wie stehen mittlerweile wirklich die Chancen im deutschsprachigen Raum als Beruf Blogger angeben zu können?
Das Problem bei den meisten ist, dass sie nach einiger Zeit schon wieder aufgeben. Die Besucherzahlen erhöhen sich nicht stetig, man muss mehr Arbeit investieren, hat doch nicht die erwünschte Zeit und der Erfolg bleibt aus. Und schon verschwinden wieder tausende von Blogs aus der Blogosphäre. Viele betreiben es nur als Hobby, wollen aber innerhalb kürzester Zeit Unmengen an Traffic abstauben und Geld verdienen. Wer wirklich Karriere als Blogger machen will sollte meiner Meinung nach die folgenden Punkte erfüllen:
- Zeit: Wer nur 1-2 Stunden am Tag investiert, der sollte Bloggen auch nur als Hobby ausgeben. Wer es ernst meint, der muss das Ganze wie ein normaler Arbeitstag ansehen mit 8-12 Stunden
- Content, content, content: Ohne Inhalt läuft nichts. Dabei sollte er auch noch gut sein.
- Marketing: Marketing ist das A und O in der Blogosphäre, da nutzt dir selbst der beste Content nichts. Mach auf deinen Blog aufmerksam. Sei nicht ideenlos, lass dir was einfallen. Es gibt so viele Arten Marketing zu betreiben und den Blog zu promoten. Traue dich ruhig auch mal zu investieren. Wer viel verdienen will, muss auch mal bereit sein am Anfang dafür Geld auszugeben.
- Ausdauer: Der Erfolg kommt nicht über Nacht und auch nicht in einer Woche. Das ist ein längerer Prozess. Wie oben schon erwähnt geben die meisten nach einigen Wochen auf. Wer wirklich als Blogger Karriere machen will braucht Ausdauer und muss auch mal kleinere Durststrecken mitmachen und überstehen.
- Kommunikation: Wer versucht das Ganze in einem Ego-Trip aufzuziehen sollte schnell aus der Blogosphäre verschwinden. Diese lebt von der Kommunikation. Von Kommentaren und von der Diskussion. Gerade das ist einer der wichtigsten Punkte, wie ich finde. Die Blogosphäre ist ein netter Haufen, baue dir Kontakte auf. Dein Ziel zu erreichen ist alleine verdammt schwer.
Wer diese genannten Punkte erfüllt, der wird keine schlechten Chancen haben als Blogger bekannt zu werden. Um mit seinem Blog nun Geld zu verdienen, sollte man sich nicht nur auf eine Verkaufsstrategie verlassen. Man kann natürlich auch seine Dienstleistungen anbieten und nicht nur Banner verkaufen oder über irgendwelche Affiliate-Programme Geld verdienen. Ein weiterer Schritt, den man gehen kann, wenn der Blog bekannt ist, einen zweiten und dritten aufzubauen. Ein Blognetzwerk bietet dann auch Absicherung, falls es mal in einem der Blogs nicht so gut läuft.
Wer jetzt noch Lust hat als Blogger Karriere zu machen, der kann ja in den Kommentaren auf sich aufmerksam machen.
Wie siehst du das, kann es wirklich jeder schaffen als Blogger Karriere zu machen?
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Mai 13th, 2009 at 10:33
Möglich wäre es durchaus. Nur sollte jeder der sowas ins Auge fasst, auch da bewusst sein das ohne mindestens €2500 an monatliche Einnahmen es als selbständige nicht gehen wird. Ihr müsst ja Steuern und KK selber zahlen.
Ob diese höhe mit ein Blog alleine zu schaffen wäre, steht wohl in der Sternen. Wer vielleicht noch neben ein Blog zusätzliche Dienstleistungen verkauft, oder ein 2 Blog betreibt wird, es vielleicht schaffen.
Nur hießt die aber dann rund 50 bis 60 Stunden in der Woche zu arbeiten.
Mai 13th, 2009 at 11:54
Ich denke du hast recht. Man muss bereit sein mehr an Zeit (und Geld) zu investieren, damit man davon wirklich Leben kann. Ein sehr wichtiges Kriterium für den Erfolg ist meiner Meinung nach die Thematik des Blogs. Man muss seine Nische finden…unsere Zooners City-Blogger (www.cityblog.zooners.com) betreiben ihren Blog als Hobby, vielleicht wird es irgendwann mal mehr, wir werden sehen… sg Johannes
Mai 13th, 2009 at 12:01
Es stimmt schon, ohne die nötige Zeit und Ausdauer läuft gar nichts und die meisten geben tatsächlich nach zu kurzer Zeit wieder auf.
Ich denke, es gibt auf jeden Fall deutlich einfachere Wege, sein Geld zu verdienen. Ich betreue meine Seite zu glutenfreien Einkaufsmöglichkeiten nur nebenher und es macht mir einfach Spaß. Auch das notwendige Interesse ist vorhanden, weil ich von dem Thema Zöliakie (das ist so eine Art Getreideallergie) selbst betroffen bin.
Wenn ich dann aber bei Peter lese 50 bis 60 Stunden Arbeit in der Woche für 2.500 Euro brutto (!). Neee …
Mai 13th, 2009 at 12:07
Also man kann das wohl umsetzten, nur mit EInem Blog alleine könnte das etwas schwer werden. Besser dann Zwei Blogs, mit jeweils festen Themengebieten wo man täglich 2-3 Artikel veröffentlicht, das dann 6 Tage die Woche, da muss man einiges an Zeit und Mühe investieren.
Vor allem braucht man Geduld für sowas, denn man wird mindestens 1-3 Monate brauchen um einigermassen bekannt zu werden. Es sei denn man steckt Tausende von Euros in Werbekampangen um auf sich aufmerksam zu machen.
Neben dem alleinigen Schreiben von neuen Artikeln muss man sich dann ja auch noch selber in der Blogsphere beteiligen, sprich kommentieren und das auch noch sinvoll damit man nicht als Spammer eingestuft wird.
Wenn man was will…
Mai 13th, 2009 at 13:29
Du hast was vergessen:
Schreibe über generische Themen. Gadgets, Weiber, Sex, Sport, IT, etc. Im schlimmsten Falle einfach über Blogs und SEO an sich. Da, wo die Keywords viel Knete bringen. Gadgets sind z.B. ein tolles Thema dafür.
In Nischen hast du nicht den Hauch einer Chance, über Werbung ausreichend Geld zu verdienen. Entweder ist die Nische so klein, dass man da nicht dauernd was Neues schreiben kann (was wenig Abrufe bedeutet) und/oder in der Nische bucht niemand Werbung. Da müssen andere Verdienstmöglichkeiten her …
Mai 13th, 2009 at 14:03
egghat… hat da noch was interessantes hinzugefügt …
Aber zu Deiner Endfrage … Versuchen ja, können steht in den Sternen!
Mai 13th, 2009 at 15:33
Oder man hat mehrere Nischen, zusammengefasst als Nischenblog, wo der überbegriff Nische ist und man sich auf zum Beispiel 3-6 Nischen festlegt.
Mai 13th, 2009 at 17:50
Eine Karriere als Blogger ist genau so schwer, wie eine andere Karriere. Ob man als “Hobby- Blogger” auch eine Karriere zum Blogger, der davon lebt schafft, ist eine gute Frage. Wird ein harter Weg aber möglich ist manches, wenn man viel Energie investiert!
Grüße
Julia
Mai 13th, 2009 at 20:18
Ih glaube das dies in Deutschland fast unmöglich ist um an einen venünftiges Gehalt zu kommen. Höchstens man gibts sich mit weniger zufrieden!
@ Peter 2500€ ist doch wirklich etwas wenig wenn du Steuern und sonstige Abzüge abziehst.
Mai 13th, 2009 at 20:51
Ein tolles Thema was du angeschnitten hast. Gleichzeitig gibt mir der Artikel aber auch zu denken. Viele Menschen wünschen sich natürlich mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Doch alleine mit dem Bloggen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten halte ich für äußerst schwer. Ein schöner Weg ist es am Anfang garnicht so doll davon auszugehen das große Geld mit dem Bloggen zu verdienen. Druck und zu hohe Erwartungen sind für einen langfristigen Erfolg niemals gut. Lieber die Sache ruhig angehen und den Spaß am Bloggen nicht aus den Augen verlieren.
Liebe Grüße
Tobi
Mai 14th, 2009 at 04:16
Wenn man wirklich mit Bloggen Geld verdienen will, sollte man evtl. Journalistik studieren und bei einer normalen Zeitung anheuern: dann kann man in einem Mainstream-Medium publizieren.
Irgendwie kommt mir dieses ganze kommerzielle Blogging wie eine große Blase vor, in der finanzielle Mittel von einer Ecke der Blase in die andere Ecke geschoben werden: wenn man sich allein schon anguckt, wieviele Blogs es zum Thema SEO und Optimierung gibt und wer sich wie, wo Werbung einkauft.
Mai 14th, 2009 at 12:54
Klar ist das nur eine Blase, bei der sich sehr schnell zeigen wird wer überlebt also es ernst meint und wer nicht. Das wird sich genau so verhalten wie mit den ersten Blogs damals, das war auch so eine hype Blase aus der nur wenige übrig blieben.
Mai 14th, 2009 at 14:37
8 – 12 Stunden am Tag – des wär mir zu anstrengend. Da betreib ichs lieber weiter als Hobby.
Mai 18th, 2009 at 09:09
Vielleicht sollte man sich zuerst mal überlegen, was ein sogenanntes Blog ausmacht. Außerdem musst Du schon was ganz Besonderes haben oder Dich sehr gut am Markt positioniert haben. Ich halte von (redaktionellen) Werbeblogs in der Regel nicht wirklich viel. Wenn ich ‘mal herumsurfe, dann interessieren mich auch nicht ewig lange Artikel zu dem neuesten Handy oder die 1000ste Wortmeldung zu Schäuble & Zensursula. Letztendlich is’es alles Ansichts- und natürlich Geschmackssache. Wenn ich selbst tippe, oft und viel zu viel, dann in erster Linie für mich. Nur dadurch erhältst Du Dir eine gewisse Freiheit, die ein Kommerz-Blogger längst über Bord warf.