Bevor man nun richtig loslegt mit dem Bloggen gilt es noch kleine Einstellungen vorzunehmen. Des Weiteren müssen noch einige wichtige Plugins integriert werden. Wie und welche Einstellungen man am Anfang auswählen kann werde ich dir jetzt zeigen.
Eingeloggt als Administrator sieht man links die Navigationsleiste mit verschiedenen Menüpunkten zum Thema Einstellungen. Diese werde ich mit dir einzeln durchgehen.
- Allgemein: Die ersten 5 Felder sprechen für sich. Dort sollte es keine Probleme mit dem Eintragen geben. Der Slogan wird allerdings nur angezeigt, wenn das Theme dies unterstützt, was allerdings meistens der Fall ist. Blog und Wordpress-Adresse sind normalerweise auch die gleichen. Bei Mitgliedschaft musst du dir überlegen, ob sich ein Leser bei dir registrieren kann oder nicht. Diese Funktion habe ich persönlich abgeschaltet. Sinnvoll ist es, wenn man nur registrierte Kommentare zulässt oder ein Mehrautorenblog starten möchte. Aber auch individuell kann man Leute zum Blog hinzufügen. Falls du die Funktion aktiviert hast, musst du dir noch überlegen, wie die Rolle des neuen angemeldeten Users aussieht. Am besten auf „Abonnent” eingestellt lassen. Später lässt sich die Berechtigungen immer noch ändern. Zu den restlichen Einstellungen brauche ich wohl auch nicht viel zu sagen. Dort kann man noch verschiedene Zeiteinstellungen anpassen.
- Schreiben: Hier interessieren uns am Anfang nur die ersten Einstellungen, sowie die Update Services. Wer später seine Wordpress Artikel fernpublizieren möchte oder per E-Mail schreiben will kann sich diese Optionen nochmal genauer ansehen. Mit der Größe der Textbox ist die gemeint, die man beim Schreiben eines neuen Artikels in Wordpress benutzt. Die Formatierung lassen wir so. Nun würde ich noch eine Standardkategorie für Artikel festlegen, auch wenn man später für jeden Artikel eine Kategorie auswählt. Vielleicht einfach die am häufigsten benutzte auswählen, dann spart man sich etwas Arbeit. Die Standardkategorie für Links benutze ich selbst nicht, sondern verwende dafür eine extra Seite, die man sich erstellen kann. Unter Update Service kannst du verschiedene Seiten sozusagen anpingen und über neue Beiträge von dir informieren. Eine gute Liste von solchen Pingdiensten findest du hier.
- Diskussion: Die ersten drei Standardeinstellungen empfehle ich am Anfang ein Häkchen zu setzen. Dies kann man für jeden Artikel individuell einstellen. Die restlichen Kommentarkonfigurationen einfach vom Screenshot ablesen. Die Benutzer müssen sich somit nicht registrieren und dürfen nach einem freigeschaltetem Kommentar fleißig diskutieren. Ganz unten findest du dann noch Einstellungen zu Gravataren. Das sind sozusagen kleine Profilbilder von den jeweiligen Lesern, die einen Kommentar abgegeben haben. Dafür gibt es aber auch ein umfangreiches Plugin, wo es viel mehr Optionen gibt, welches ich später noch vorstellen möchte.
- Lesen: Auf der Startseite würde ich persönlich meinen Lesern die letzten Artikel anzeigen. Der Rest kann man je nach Geschmack einstellen. Was mit Newsfeed bzw. dem RSS-Feed gemeint ist findest du hier. Dazu später selbst aber nochmal mehr.
- Mediathek: Je nach Theme-Design sollte man hier die Werte anpassen, falls man später in Blogbeiträgen Bilder einfügt.
- Permalinks: Das ist eine wichtige Einstellung und für dich zugleich deine erste Suchmaschinenoptimierungsmaßnahme. Durch die Permalinks kannst du die Struktur deiner URLs bestimmen. Eine ID in der URL ist nicht so aussagekräftig wie der Titel deines Artikels. Ich greife hierbei auf die Benutzerdefinierte Struktur zurück und im Screenshot sieht man den Eintrag: „/postname%/”
- Privatsphäre: Ist es ein privater sehr persönlicher Blog würde ich Suchmaschinen nicht zulassen, aber ansonsten ein klares Ja. Also Häkchen dran bei „Suchmaschinen dürfen mich besuchen und einen Kaffee trinken”
- Verschiedenes: Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Ich würde alle Einstellungen erst einmal so lassen.
Damit sollten jetzt die ersten wichtigen Einstellungen vorgenommen sein. Als nächstes bauen wir Seiten, Kategorien und Plugins ein. Wie das geht findest du in unserer Artikelserie: Der Blogger-Guide - Tipps und Tricks für Blogger!
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