Dies ist eine Frage, die sich wohl viele Blogger stellen. Und das auch aus gutem Grund!
Bist du in der Lage herauszufinden was deine Leser wissen möchten? Bietest du ihnen genau das, was sie mögen? Wenn du auf beide Fragen mit “Ja” antwortest dann bist du auf dem Weg ein guter Blogger zu werden. Andernfalls ließ weiter und entdecke, welche Wege ich benutze, um herauszufinden, was meine Leser wissen wollen.
Warum sollte man also wissen wollen, was die Leser interessiert?
Um das Vertrauen deiner Leser zu gewinnen und die notwendige Kredibilität zu erhalten musst du wissen, was deine Leser wollen und ihnen auch genau das anbieten.
Und wie finde ich das heraus?
1. Blog-Kommentare
Comments sind die beste Möglichkeit, um in Erfahrung zu bringen, was in den Köpfen der User vorsichgeht. Sie bieten eine Plattform zur Interaktion zwischen Blogger und Leser und ermöglichen so den Austausch von Informationen. Die wichtigste Rolle spielt dabei, dass die Leser auf diese Weise Kritik äußern können.
Höre auf die Kritik deiner Leser und achte besonders darauf, welche Sachen in ihrem Interesse liegen.
2. Twitter
Twitter ist eine tolle Social-News-Seite, die es dir ermöglicht herauszufinden, was im Interessenfeld deiner User liegt. Über Twitter kannst du deinen Lesern folgen und so herausfinden was ihre Gedanken zu verschiedenen Themen sind. Zudem ist auch hier die direkte Interaktion mit den Usern möglich.
3. Foren
In Foren die mit dem Themenschwerpunkt eures Blogs übereinstimmen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man Leute findet, die in der richtigen Zielgruppe sind. Somit ist hier die Wahrscheinlichkeit auch sehr hoch, dass sich darunter Leser eures Blogs befinden.
4. Instant Messaging
Wenn du in deinem Blog deinen IM-Account angibst bietest du deinen Usern eine weitere Plattform an, um mit dir in Kontakt zu treten.
5. Mailing Listen
Erstelle eine Maliing-Liste für deinen Blog. Auch hier können sich die User dann über deinen Content austauschen.
6. Andere Blogs
Bei anderen Blogs verhält es sich genauso wie bei den Foren. Auch hier halten sich potentielle oder tatsächliche Leser deines Blogs auf.
7. Traffic-Statistiken
Es ist gut die Stats deines Blogs im Blickfeld zu behalten. Wenn du feststellst das ein Artikel oder eine Kategorie besonders beliebt bist, weißt du zum Beispiel schon einmal, dass dieser Artikel oder diese Kategorie bei deinen Lesern gut ankommt. Fällt nur eine geringe Anzahl von Hits auf einen bestimmten Artikel bzw. eine bestimmte Kategorie ist hier entweder Nachholbedarf in Sachen Recherche, Schreibstil, etc. oder das Ganze ist inhaltlich fehl am Platz. Als Konsequenz sollte man dann Artikel, die nicht im Interessengebiet der Leser liegen reduzieren.
Fallen dir vielleicht noch andere Möglichkeiten ein, um herauszufinden, was Leser eines Blogs interessieren könnte? Hast du eine der oben angegebenen Möglichkeiten schon ausprobiert? Wie sah dein Erfolg damit aus? Melde dich und sag deine Meinung!
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März 27th, 2009 at 10:02
Außer bei ein allgemeinen Plauderblog sollte man auch beim Thema weitgehend bleiben. Es gab ein paar Blogs zu Thema SEO die dann plötzlich nur noch über Gina Lisa berichteten. Das ist aber dann schwach
März 27th, 2009 at 10:46
Peter, so ein themenfremdes Trafficgeblogge auf (vermeintlichen) Fachblog halte ich für langfristig sehr schädlich.
Ein guter Tipp sind noch Frage/Antwort Communities. Einfach häufige Fragen aufgreifen und im eigenen Blog ausführliche beantworten.
März 27th, 2009 at 22:43
Ja, bei Gina-Lisa waren einige einfach geil auf den Traffic!
Wenn viele Leser über Suchmaschinen kommen, ist eine Analys der Keys sinnvoll und nützlich
März 28th, 2009 at 05:54
Das wichtigste ist wirklich, die Augen offen zu halten und die Reaktionen zu beobachten. Sich danach zu verbessern, aber dabei nicht die eigene Persönlichkeit zu verstellen. Also virtuell auch der sein, der man real ist!
März 28th, 2009 at 11:14
Danke für euer Feedback!
@ Malte: Der Tipp mit den Frage-Antwort Communities ist gut.
@Kessi: Denke auch, dass dies ein wichtiger Punkt ist.
März 28th, 2009 at 11:35
Interessant, dass du Mailing-Listen erwähnst…
Meinst du echt, sowas würde genutzt werden? Ich glaube fast, die aktiven Zeiten für sowas ist vorbei…
März 28th, 2009 at 14:44
Da hast du schon Recht. Mailinglisten sind im Zuge der Forenentwicklung überflüssig geworden. Es gibt aber dennoch einige Bereiche, wie zum Beispiel der Entwicklungsbranche, wo Mailinglisten oft noch genutzt werden. Zumindest der Vollständigkeit her müssen sie daher hier erwähnt werden meiner Meinung nach.
März 28th, 2009 at 20:12
Schöner Artikel
März 29th, 2009 at 07:48
Oha, interessante Liste. In letzter Zeit fiel mir auch vermehrt auf, dass viele Blogs Trafficbeiträge schreiben. Das ist ab und an ja ganz interessant. Aber wenn man auf jedem 2 Blog über GTMT oder DSDS liest, dann muss ich ehrlich sagen, ist mir dieser Blog keinen Besuch mehr wert. Egal ob es jetzt ein Fachblog oder ein Privatblog ist
Das wirkt einfach öde.
Übrigends finde ich Twitter einen tollen Tipp.
März 29th, 2009 at 11:05
@Nila: Keine Angst! Hier wirst du normalerweise nichts über GTMT oder DSDS lesen.
März 29th, 2009 at 21:43
Ich finde persönlich, dass es unbedingt diese themenspezifische Blogs geben muss, da ich nicht unbedingt allgemeine Themen lesen möchte;). Hin und wieder kommentiere ich schon auf einem breitflächigen Blog, aber eher selten und nur einzelne Artikel;).
Artikel wie GinaLisa und DSDS interessieren wahrscheinlich mehr Blogleser, als wenn man über das nächste PR-Update schreibt, aber solch ein Thema interessiert wiederum ganz andere Blogger.
Also in einem Nur-Themen-Blog haben solche Traffic-Artikel wie GinaLisa und Co.wenig verloren und wenn, dann sollte man diese nachts veröffentlichen lassen und vielleicht auch mal von der Startseite fernhalten(das geht mit ein paar eleganten Plugins).
Alles in allem muss man sich dem Blogleser so geben, wie man wirklich ist und nicht unbedingt jedem Blogbesucher recht machen, wenn man sich dabei verstellen muss. Das ist meine Meinung;).
Juni 11th, 2009 at 07:59
“…bietest Du genau dass, wass deine Leser mögen?”
“Wenn du auf beide Fragen mit “Ja” antwortest dann bist du auf dem Weg ein guter Blogger zu werden.”
…oder auf allerbestem Wege den Mainstream zu bedienen.
Würde ich dies auch nur denken wollen, würde ich sofort aufhören zu bloggen, denn genau nach diesem Muster existiert die Bild. Muss die Blogszene eine tausendfache Fortsetzung davon werden?
Nach oberem Muster macht man sich wahrlich eine Menge Arbeit, ich hätte da einen ganz anderen Tipp.
Einfach mal schreiben was man wirklich denkt. Dies mag manchmal zu kontroversen führen, ist aber insgesamt ehrlicher UND für den denkenden Teil des Internet hoffentlich auch interessanter.