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Ist Bloggen mehr Arbeit oder Spaß: Profi oder Laie?

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Ein Artikel von Guru 2.0 hat mich zum Nachdenken darüber gebracht, ob Bloggen eigentlich mehr Arbeit oder mehr Spaß ist.

Ist Bloggen mehr Arbeit oder Spaß: Profi oder Laie?

Bild von patrickschulze

Eine allgemeine Antwort darauf kann man – wie ich finde – eigentlich nicht geben. Denn es hängt schließlich von jeder einzelnen Person ab, was ihn zum Bloggen bewegt und worum es ihm dabei geht. Umso professioneller ein Blogger ist, desto mehr nimmt der Arbeits-Charakter zu und der Spaßfaktor rückt in den Hintergrund. Bei normalen Bloggern dürfte der Spaß im Vordergrund stehen. Schließlich macht der Blog nicht so viel Aufwand und man hat keinen Zwang Artikel zu schreiben, so dass das Bloggen sehr aufwändig wird.

Kann man professionelle Blogger und Laien-Blogger unterscheiden?

Die Frage, die ich mir daraufhin gestellt habe ist, ob man zwischen zwei Blogger-Typen unterscheiden kann. Ich habe dabei festgestellt, dass sich jeder Blogger in eine von zwei Kategorien einteilen lassen kann. Entweder man ist ein Hobby-Blogger oder man ist ein ambitionierter Blogger. Eine Teilgruppe der ambitionierten Blogger stellen die Profi-Blogger dar. Diese bloggen hauptberuflich beziehungsweise können ihren Lebensunterhalt durch das Bloggen bestreiten.

Der ambitionierte Blogger

  1. Hat Ziele, die er mit seinem Blog erreichen kann
  2. Steht unter Druck, Artikel zu schreiben
  3. Neben dem Bloggen muss er sich um viele weitere Aktivitäten kümmern, wie zum Beispiel Marketing, Aufbauen einer Community, beispielsweise durch Kommentieren, Anheuern von Werbepartnern, …
  4. Das Bloggen nimmt viel Zeit in Anspruch und ist jeden Tag eine der Hauptaktivitäten
  5. Man bloggt nicht nur zum Spaß: Bloggen ist Arbeit und ist manchmal anstrengend
  6. Der Blog ist monetarisiert über Affiliate, Direktmarketing, Sponsor-Artikel …
  7. Der Blog selbst ist bekannt und hat starke Besucherzahlen, gute SEO und ist gut aufgebaut
  8. Schreibt jeden Tag mindestens einen Artikel: starke Aktivität
  9. Informationsgehalt von Artikeln spielt eine wichtigere Rolle als beim Hobby-Blogger
  10. Meist: feste Nische, kein Privat-Blog

Der Hobby-Blogger

  1. Hauptgrund fürs Bloggen ist der Spaß: man hat keine besonderen Ziele
  2. Thematisch geht es häufig um Themen aus dem alltäglichen Leben: oft haben Hobby-Blogger private Blogs und gehören keiner speziellen Nische an
  3. Es gibt keinen Zwang zum Bloggen: man bloggt nach Lust & Laune
  4. Geringe Aktivität: Die Anzahl der Artikel ist recht gering. Teilweise gibt es sehr lange Durststrecken, in denen gar keine Artikel erscheinen.
  5. Die Verwaltung des Blogs nimmt kaum Zeit in Anspruch
  6. Der Blog selbst ist gering besucht und kaum bekannt
  7. Blog-Design und Auftreten wirkt weniger ansprechend
  8. Keinerlei Monetarisierung
  9. Inhaltliche Qualität ist recht gering: wenig Informationsgehalt und inhaltliche Mängel, beispielsweise aufgrund von schlechter Rechtschreibung, schlechter Grammatik oder schlechter Recherche

Wir selbst würden uns als ambitionierte Blogger ansehen. Wie seht ihr euch allerdings selbst? Bloggt ihr nur zum Spaß oder habt ihr bestimmte Ziele, die ihr mit eurem Blog erreichen wollt? Wie sinnvoll ist eine solche Einteilung von Bloggern in zwei Kategorien?

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02.Mai.2009, Autor: Matze 
Tags: arbeit, Bloggen, hobby, monetarisierung, profi. laie, spass, zeit

7 Antworten to “Ist Bloggen mehr Arbeit oder Spaß: Profi oder Laie?”

  1. Julia Stern
    Mai 2nd, 2009 at 09:12

    Für mich ist Bloggen sowohl Arbeit, als auch Spaß. Hätte ich keinen Spaß am Bloggen, so würde ich das erst gar nicht machen. Schließlich ist es mittlerweile ein Hobby von mir und außerdem blogge ich nur über die Themen, die mich auch wirklich interessieren (meine Hobbys). Für die, die professionell bloggen, ist das Bloggen (so denke ich) wohl Arbeit und Spaß bzw. Leidenschaft zugleich. Wenn man professionell bloggen möchte, dann braucht es eine gewisse Disziplin (um z.B. regelmäßig Artikel zu veröffentlichen- auch wenn es einem danach mal nicht ist). Ein professioneller Blogger kümmert sich auch um den Linkaufbau, SEO, etc. Er schreibt also (wie auch Du im Artikel geschrieben hast) nicht nur Artikel und gut ist, sondern kümmert sich ansonsten auch noch um die Dinge, die nötig sind, damit ein Blog bekannt wird.


  2. Timo
    Mai 2nd, 2009 at 11:11

    Hm… schwere Sache, schwere Entscheidung….
    Ich würde mich auch irgendwo dazwischen ansiedeln.

    Ich hab ein paar Ziele, blogge aber nur, weil es mir Spaß macht, weil ich mit mitteilen will und andere etwas zum Nachdenken auf die Hand geben möchte….

    Eher Spaß mit Punkten der Arbeit… ich gerate z.B. auch unter Druck, wenn ich mal nichts geschrieben habe…

    LG
    Timo


  3. Peter
    Mai 2nd, 2009 at 12:26

    Ich persönlich sehe eine Mischform. Zwar ist Bloggen manchmal auch Arbeit aber ohne ein gewisse Mass an Spaß geht es so glaube ich nicht.


  4. FoolMoon
    Mai 2nd, 2009 at 14:40

    -> Die Arbeite fällt einem doch viel einfacher, wenn sie Spaß macht.
    -> Und was einem Spaß macht, macht man auch gerne.
    -> Und was man gerne macht, macht man mit Leidenschaft.
    -> Und Leidenschaft ist das Schlüsselwort zum Erfolg!
    -> Um die Kette nun zu schließen: Wer Erfolgreich in seiner Arbeit ist, ist glücklich und ausgewogen.


  5. Mea Culpa
    Mai 2nd, 2009 at 15:01

    Ich denke, ihr habt einen entscheidenden Fakt bei “Berufsbloggern” vergessen: diese müssen ihren Schreibstil der Leserschaft anpassen – denn wenn die Leser den Schreibstil nicht mögen (ihn zum Beispiel zu kompliziert finden), kommen sie nicht wieder. Dadurch fehlen wiederum Einnahmen und Backlinks.
    Bei meinem persönlichen Blog sieht die Sache anders aus: wenn ich etwas wirklich grässlich finde, dann merkt man das auch an meiner Wortwahl. Oder zum Beispiel im aktuellen Artikel des Monats: dort habe ich versucht, im ersten Teil des Artikels ein bisschen Hektik durch Nutzung von kurzen Sätze und Ellipsen aufkommen zu lassen, um dann am Ende bei der sachlichen Beleuchtung wieder auf meine üblichen, langen Sätze umzusteigen.
    Ich persönlich finde dabei den ersten Teil weniger leserlich als den zweiten Teil des Artikels – denn es ist anstrengend, den Informationen zu folgen: aus diesem Grund würde ich auch keine Blogs lesen, die in einem ähnlichen Stil gehalten sind.

    Um den ganzen Absatz nochmal zusammenzufassen: Berufsblogger müssen unbedingt an ihrem Stil arbeiten, um mehr (zahlende) Kunden und (nicht-zahlende) Leser ansammeln zu können.
    Ich als Privatblogger muss mir darum keine Gedanken machen: bei mir ist es sogar wichtiger, dass ich meinen eigenen Stil behalte, da sich meine Artikel sonst schnell “aufgesetzt” und “unecht” anhören.


  6. Rainer
    Juli 14th, 2009 at 09:29

    Zum Thema Spaß und Arbeit möchte ich folgendes sagen:

    “Wer einen Beruf hat der Spaß macht, braucht nie wieder zu arbeiten”, sagte einst ein kluger Mann. Aber es müssen auch die Voraussetzungen stimmen. Es ist wie bei einer neuen Software, die du für deinen Computer kaufst. Wenn die Systemvoraussetzungen nicht gegeben sind, wird die Software nicht funktionieren. Und so ist es auch mit der “Have Fun At Work – Software”.

    Welche Voraussetzungen solltest du also mitbringen, um Spaß und Zufriedenheit bei der Arbeit erfahren zu können? Womit alles beginnt, ist deine innere Einstellung. Sie formt dein Leben. Betrachte einmal ganz genau und beinhart ehrlich deine eigene Einstellung. Bist du pessimistisch und ist dir deine Arbeit gleichgültig, oder hast du den Drang etwas zu erreichen?

    Wenn du deine innere Einstellung richtig gepolt hast, ist das Schwerste aber auch Wichtigste geschafft. Ab diesem Moment brauchst du nur den Willen und das Engagement, deine Gewohnheiten und Routinen zu ändern, und auf Fun-Kurs zu bleiben.

    Mehr Tipps dazu findet man hier:
    http://www.hafawo.at/beruf-und-karriere/arbeit-kann-und-soll-spas-machen-ehrlich/


  7. Andi
    September 25th, 2009 at 12:29

    Ich finde Bloggen sollte ganz klar Spaß machen. So ist es aber auch beim Arbeiten, was bringt einem ein Job der zwar viel Geld einbringt aber man eigentlich keine Lust darauf hat. Soll man sich dafür wirklich jeden Tag zur Arbeit quälen?


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