Ole, ole, ole, Finale – nein es handelt sich nicht um ein Fußballspiel, wie man vielleicht denken könnte, sondern um den letzten Tag der 31-Tage-Challenge von Darren Rowse. Dabei ging es darum, die nächsten Schritte seines Blogs schon im Voraus zu planen.
Was erfolgreiche Blogs oft von weniger erfolgreichen Blogs unterscheidet ist die Tatsache, dass diese Blogs schon im Voraus planen. Sie überlegen sich, welche Ziele sie in welcher Zeit erreichen wollen und arbeiten auf diese hin.
Entwickle einen Plan für den nächsten Monat
Wenn du ein Blogger bist, der Schwierigkeiten beim Aufrechterhalten einer Routine hat, kann es sinnvoll sein, einen Monatsplan zu erstellen. Über einen Kalender, wie zum Beispiel den von Google, kann man sich Ziele setzen und Aufgaben planen. Eine solche Planung hat folgenden Vorteil: Man muss nicht lange überlegen, was man zu tun hat. Ein Blick auf den Plan genügt und man weiß sofort was Sache ist. Der Nachteil ist dabei natürlich, dass das Erstellen eines Plans eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt und eine recht rigide Angelegenheit ist.
Wer keine Idee hat, was er an welchen Tagen machen möchte, könnte einen Blick auf die Tipps der letzten 30 Tage werfen. Denn dort lassen sich viele Ideen für verschiedene Artikelformen, PR und Blog-Instandhaltung gewinnen.
Erzähle jemandem von deinem Plan
Solange nur du von dem Plan weißt, besteht kein Zwang, dass du dich auch daran halten musst. Wissen hingegen andere Leute darüber bescheid, besteht schon ein gewisser Druck. Dies macht es leichter sich auch wirklich an die festgelegten Punkte zu halten und nicht einfach darüber hinwegzugehen. Zudem kann man sich dann gemeinsam über den Plan austauschen und so neue Informationen gewinnen.
Meine Beurteilung
Ich selbst nutze keine Pläne zur Planung des Blogs, weil es für mich einfach zu zeitintensiv wäre. Ich stecke meine Zeit lieber direkt in das Schreiben von Artikeln beziehungsweise in die anderen Aktivitäten, die mit dem Bloggen verbunden sind. Hat man jedoch ausreichend Zeit zur Verfügung kann ein Plan durchaus sinnvoll sein, da man so die verschiedenen Aktivitäten besser aufeinander abstimmen kann und besser strategisch agieren kann.
Nutzt ihr Pläne? Haltet ihr sie für sinnvoll?
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Mai 7th, 2009 at 08:27
Ich mache mir eigentlich auch keinen Plan. Was bringt schon ein Plan, den man dann z.B. nicht einhalten kann, weil Termine dazwischen kommen. Deswegen finde ich es besser, man erledigt die Arbeit, wenn man möchte. So bleibt der Spaß an der Arbeit außerdem erhalten.
Grüße
Julia
Mai 7th, 2009 at 09:06
Plan, was soll ich bei meinem Blog groß planen? Das einzige was ich derzeit plane ist die Umstellung von alter Domain/Namen auf neue Domain/Namen irgendwann zum Ende der Woche. Das ist aber auch schon alles was ich plane.
Vielleicht noch die Werbung und deren Vermarktung, aber das macht man eigentlich eh nur ein mal. Ansonsten ist alles eher spontan, genau wie die Artikel.
Mai 7th, 2009 at 11:01
Na da bin ich mal auf euer zusammenfassendes Fazit zum 31-Tage-Programm gespannt
.
Mai 7th, 2009 at 12:31
Ein festen plan in Bezug zu meinen Blog mache ich nicht. Zwar setze ich mir gewisse Ziele die ich persönlich innerhalb von ein bestimmten Zeitraum erreichen will (z.B 6 Monate) aber diese haben nicht so sehr mit mein Blog zu tun.
Mai 7th, 2009 at 14:46
Es ist sicher die Frage, welcher Aufwand mit einem Blog verbunden ist. Für unser Magazin-Blog planen wir jedenfalls mit wöchentlicher Redaktionssitzung, Themenvergaben und Deadlines, damit die Inhalte stimmen. Natürlich setzt man auch auf Aktualität und muss dafür einen Zeitpuffer einkalkulieren. Unsere ca. 20 Mitmacher liefern ihre Beiträge zwar zu ganz unterschiedlichen Zeiten, dafür steht uns aber auch immer eine definierte Menge an Content pro Woche zur Verfügung. Das es hilft, wenn man anderen von seinen Plänen erzählt, kann ich nur bestätigen. Nicht nur wird man dadurch bekannter, man ist auch ‘gezwungen’ seinen Ankündigungen Taten folgen zu lassen. Das hilft mir beim Kampf gegen den inneren Schweinehund.
Mai 7th, 2009 at 19:51
Die Zusammenfassung ist schon auf dem Weg. Bin gespannt auf euer Echo
Mai 9th, 2009 at 15:12
Hmm, interessanter Artikel. Mit der Planung hadere ich auch immer. Einerseits halte ich es für sinnvoll, andererseits halte ich meine Pläne dann nicht ein… Ich versuche immerhin, manchmal ein bisschen vorzuarbeiten, wenn ich absehen kann, dass ich bald weniger Zeit habe. Und ich bemühe mich, verstärkt Serien einzusetzen, damit ich was habe, woran ich mich halten kann.
Aber Monatspläne? Damit tue ich mich echt noch schwer. Aber ich bin ja auch noch klein.
Mai 9th, 2009 at 15:17
Also alleine das planen der jeweiligen Pläne würde wahrscheinlich schon fast 1 Monat dann jeweils dauern bei mir, von daher völlig unsinnig die Idee.