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Raus aus der Büroroutine: Virtuelle Persönliche Assistenten ab fünf Euro

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Habt Ihr auch viele lästige Aufgaben, auf die Ihr selber keine Lust habt? Und wünscht Ihr Euch auch manchmal einen persönlichen Assistenten, damit Ihr Euch entspannen könnt, während jemand anders die Arbeit erledigt? Wir haben diese Woche den ersten deutschen VPA-Service gestartet. Der Name und das Motto: Strandschicht!

Als ich zuerst darüber nachdachte, wie gerne ich einen Assistenten hätte, hatte allerdings nicht annähernd genug Geld, um mir wirklich jemanden anzustellen. Ungefähr zu der Zeit habe ich dann Tim Ferriss’ Bestseller “The 4-Hour Workweek” gelesen. Ich war gerade in Peking und mein Kommilitone Simon war in Toronto im Auslandssemester. Eines kalten Winterabendes haben wir dann per Skype über Ferriss und seine Ideen gesprochen.

Eine Zeit lang ist er einfach nur auf der Welt umhergereist, hat eine chinesische Kamfsportmeisterschaft gewonnen, in Argentinien Tango tanzen gelernt und einen Weltrekord aufgestellt oder einfach nur Strandurlaub gemacht. Das alles war möglich, weil er viele seiner lästigen Aufgaben an Virtuelle Persönliche Assistenten in Indien abgegeben hat.

Viele seiner Arbeitsprozesse konnte er auf die Weise automatisieren. Eine einfache E-Mail alle paar Tage hat gereicht, um eine Firma mit 200 (!) Mitarbeitern am Laufen zu halten!

Dieser Lifestyle soll nicht den Amerikanern vorbehalten sein. Wir wollten dieselben Möglichkeiten in Deutschland haben. Deswegen haben wir Strandschicht gegründet und es zu unserer Mission gemacht, die “4-Stundewoche” auch in Deutschland zu ermöglichen.

Gerade sind wir noch in der Testphase, aber wir wünschen uns Feedback von einem breiten Spektrum an Benutzern. Wenn Ihr Euch für einen VPA interessiert, schickt uns am besten ein paar Informationen über Euch in unserem Anfrageformular. Wir melden uns dann spätestens bis zum nächsten Morgen bei Euch, um zu besprechen, wie ein Assistent am besten für Euch arbeiten kann.

Hierbei handelt es sich um einen Gastartikel von Bastian.

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24.September.2009, Autor: Andreas 
Tags: assistent, aufgaben, geld, service, strandschicht, vpa

19 Antworten to “Raus aus der Büroroutine: Virtuelle Persönliche Assistenten ab fünf Euro”

  1. Hannes Schurig
    September 24th, 2009 at 15:16

    Die vorgegebenen Preise besagen 280€ für eine Mindestnutzung von 40h/Woche, also 1120€ für 160h/Monat. Das heißt ich kann 160 Stunden digitaler Arbeit an “externe Mitarbeiter” weitergeben und dafür diese Zeit frei machen? Klingt interessant…
    Müsst mal nur mal die Qualität und Schnelligkeit testen, ob sich dieses Outsourcing denn lohnt.
    Was unterscheidet euch denn von anderen Outsourcing Firmen, die Arbeiten für Stundenlohn übernehmen?


  2. Mea Culpa
    September 24th, 2009 at 22:27

    Gibt’s irgendwo Referenzen o.ä., die die Aussagen belegen? Ansonsten ist es einfach nur Werbung für irgendeinen Dienst.


  3. Hausverwaltung
    September 25th, 2009 at 21:04

    Ich habe heute im Feedreader vom meinstartup.com von dem Angebot gelesen und mir die Seite auch angeschaut - natürlich auch einen Blick auf die Preis geworfen. Ich muss sagen, ich war etwas verwundert, wie günstig der Dienst angeboten wird. Beim Schreiben dieses Kommentars habe ich mir die Staffelung nochmal genauer angesehen… und frage mich, wie es eigentlich gehen soll? Ich buche die Strandschicht für 160 Stunden im Monat und zahle 800 € (schätzungsweise + USt). Für mich bedeutet das, dass dort jemand sitzt, der für (weit) unter 5 € in der Stunde meine gestellten Aufgaben erledigt?! Wie soll das gehen? Aufträge und Arbeiten von deutschen Unternehmen können wohl schlecht an Inder vermittelt werden (Sprachprobleme?!)… oder arbeiten die Assistenten an mehreren Kunden parallel - dann wäre die Stundensatz-Abrechnung fragwürdig? Ich will gar nicht allzu pessimistisch rüberkommen, ich finde die Idee echt Klasse, den als Einzelunternehmer werde ich geradezu von “blöden” Aufgaben - ohne direkten wirtschaftlichen Mehrwert - erschlagen. Von daher stiftet die Idee - sofern die Umsetzung gut funktioniert - jede Menge Nutzen und wird sich am Markt etablieren können. Ich bin gespannt wie sich das Projekt entwickelt und bin sicherlich nicht abgeneigt den Dienst selber zu testen. Beste Grüße, Dennis


  4. Hannes Schurig
    September 27th, 2009 at 21:41

    Nur die Homepage und deren Inhalt vermutlich.


  5. Dennis
    September 28th, 2009 at 12:46

    Schade, dass ihr meinen ersten Kommentar vom Freitag nicht veröffentlicht habt… dann versuche ich es einfach nochmal:

    Ich habe heute im Feedreader vom meinstartup.com von dem Angebot gelesen und mir die Seite auch angeschaut - natürlich auch einen Blick auf die Preis geworfen. Ich muss sagen, ich war etwas verwundert, wie günstig der Dienst angeboten wird. Beim Schreiben dieses Kommentars habe ich mir die Staffelung nochmal genauer angesehen… und frage mich, wie es eigentlich gehen soll? Ich buche die Strandschicht für 160 Stunden im Monat und zahle 800 € (schätzungsweise + USt). Für mich bedeutet das, dass dort jemand sitzt, der für (weit) unter 5 € in der Stunde meine gestellten Aufgaben erledigt?! Wie soll das gehen? Aufträge und Arbeiten von deutschen Unternehmen können wohl schlecht an Inder vermittelt werden (Sprachprobleme?!)… oder arbeiten die Assistenten an mehreren Kunden parallel - dann wäre die Stundensatz-Abrechnung fragwürdig? Ich will gar nicht allzu pessimistisch rüberkommen, ich finde die Idee echt Klasse, den als Einzelunternehmer werde ich geradezu von “blöden” Aufgaben - ohne direkten wirtschaftlichen Mehrwert - erschlagen. Von daher stiftet die Idee - sofern die Umsetzung gut funktioniert - jede Menge Nutzen und wird sich am Markt etablieren können. Ich bin gespannt wie sich das Projekt entwickelt und bin sicherlich nciht abgeneigt den Dienst selber zu testen. Beste Grüße, Dennis


  6. Peter
    September 30th, 2009 at 16:56

    Die Mitarbeiter sind meist in Osteuropa so das der Stundensatz von 5 Euro für deren Verhältnisse schon gut wäre. Keine Angst es gibt durchaus viele in Osteuropa die gut deutsch können.


  7. Dennis
    Oktober 1st, 2009 at 15:35

    Hallo Peter, vielen Dank für deine Nachricht… ok, wenn es denn nach dem Prinzip der “4 Stunden Woche” funktioniert und die Assistenten in Niedriglohnländern sitzen, erklärt sich der Preis durchaus. Grüße, Dennis


  8. Paul
    Oktober 3rd, 2009 at 12:33

    Ich persönlich kann mir nicht vorstellen das ich kleinere Prozesse an jemanden weitergebe. Lieber investiere ich mehr Zeit in gewisse Abschnitte, bin mir dafür aber sicher was ich da getan habe und weiß das es eine gewisse Qualität hat.


  9. Dennis
    Oktober 3rd, 2009 at 12:56

    Ich denke, man könnte den Dienst für Aktionen nutzen, Recherche von Kontaktdaten, Produzieren von Content… Möglicherweise könnte ein Onlineshop aus seinen Support auslagern… Aber wie schon oben beschrieben, sehr ich auch einige Schwierigkeiten.


  10. Maverick
    Oktober 5th, 2009 at 09:25

    @Andy und Matze,

    wie ihr an den Kommentaren der Jungs seht, habt ihr noch einiges an Aufklärungsarbeit vor euch, was eure Geschäftsidee betrifft. Ich persönlich würde gerade in dieser frühen Phase der Ideenfindung und -umsetzung nicht allzu kritisch sein wollen, denn alles braucht seine Zeit der Reife und Gestalteinnahme. Am wichtigsten ist meines Erachtens, gerade in dieser Phase, viel Aufklärungsarbeit zu leisten und möglichst viele Details über die Geschäftsidee zu sagen, hätte ich beinah “die Idee kommunizieren” gesagt, was nicht mein Jargon ist.

    die idee selbst kenne ich natürlich seit längerem.Unzählige Firmen sind in den vergangenen Jahren, vor allem in Indien gegründet worden, um nur eines zu machen: die Vorzimmeraufgaben bzw. Sekretariataufgaben von US-Amerikanischen Firmen und nicht Firmen zu erledigen. Und es scheint zu funktionieren, wenn ein LKW-Fahrer gerade Unterwegs auf einer amerikanischen Autobahn, sich übers Telefon von einer indischen Operatorin die nächste Ausfahrt erklären lässt, ohne es einmal gemerkt zu haben, dass seine Helferin gerade in einem Büro in Madras, Bangalore oder Hyderabad sitzt. Vor allem, weil man den indischen Call Center Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, in organisierten Englisch-Sprachkursen ihren typischen indischen Akzent quasi wegzutreiben versucht, was auch grösstenteils gelingt. Also, man kann die Idee gut oder weniger gut finden, je nachdem, auf welcher Seite man sich gerade befindet. Euren Webauftritt finde ich jedenfalls sehr gelungen. Viel Erfolg wünsche ich euch !


  11. Thomas
    November 11th, 2009 at 12:39

    Die Idee klingt sehr Interessant. Muss ich mir mal genauer ansehen!


  12. Sascha
    November 11th, 2009 at 23:30

    Übernehmen die Assisten auch Programmier Arbeit ? *g*


  13. Paul
    November 17th, 2009 at 01:41

    Gibt es denn bald wieder ein Lebenszeichen von dir?
    So einen kleinen Artikel?
    Ich würde mich freuen. =)


  14. Andreas
    November 24th, 2009 at 23:01

    Mal schauen, die Zeit ist knapp und ich werde erst einmal nichts Versprechen. ;-)


  15. Paul
    November 25th, 2009 at 01:36

    Streikt eure Uni auch? (Bundesweiter Bildungsstreik 2009)
    Unsere ist bereits seit zwei Wochen besetzt. =)


  16. Burkhard
    Dezember 26th, 2009 at 21:08

    An sich ein sehr interessanter Service. Auch wenn es noch keine Referenzen gibt - ist aber auch schwer möglich bei einem neuen Angebot.
    Aber vielleicht könnte man ein Testpaket zum Kennenlernen für Interessenten anbieten? Damit könnte schon mal für Skeptiker eine erste Hürde genommen werden.


  17. Matthias Hühr
    Februar 1st, 2010 at 22:16

    Dann mal viel Glück bei dem Projekt, für mich wär das nichts. Ich halte es mit Lenin: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.


  18. Julia
    Februar 2nd, 2010 at 16:59

    Hallo,

    Hat jemand hier von Strandschicht mal eine Rückmeldung erhalten? Ich würde das Schnupperangebot für 5,-/Std. ja gerne mal ausprobieren, aber leider meldet sich da überhaupt niemand mehr. Vor Weihnachten hab ich das erstemal eine Mail geschickt, aber nachdem mir Ende des Jahres versichert wurde, Mitte Januar ginge es los, gehen die mittlerweile sogar nicht einmal mehr ans Telefon.

    Ich sehe mich jetzt nach einer anderen Möglichkeit für einen VPA um, weil mir das einfach zu lange dauert. Die Website und das Angebot klingt gut. Das Fehlen von Referenzen stört mich gar nicht. Für die beiden Jungs scheint das allerdings eher eine Spielerei ohne feste Verbindlichkeiten zu sein, denn offenbar haben die insgesamt nur vier oder fünf Leute in Polen beschäftigt und kommen einfach nicht hinterher. Schade.


  19. Maik
    März 30th, 2010 at 21:13

    Finde die Idee mit den virtuellen Assistenten natürlich sehr praktisch, jedoch lohnt es meiner Meinung nach wirklich ur wenn man absolut nicht mehr Herr der eigenen Lage werden kann oder will.

    Wer nur ab und an etwas Zeit in private Dinge und Organisation steckt, der kann mit so einem Assistenten eigentlich kaum etwas anfangen, da die Beschreibung der UAfgabe häufig länger dauert als das eigentliche erledigen.

    Einzig um wirklich stupide Arbeiten zu erledigen wie Listen abarbeiten oder dergleichen kann man so einen Service in Anspruch nehmen.


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