Am 24. Tag der Challenge “Verbessere deinen Blog” von Darren Rowse gab es mal wieder einen skurrileren Ratschlag: Und zwar solle man ein Magazin schnappen und sich dieses Anschauen; dadurch solle man dann Lehren fürs Bloggen ziehen. Es handelt sich also – ähnlich wie beim “Geh-Shoppen-Tipp” – um eine reine Offline-Aktivität
Welches Magazin soll man nehmen?
Man kann theoretisch einfach irgendein Magazin nehmen. Denn egal, was das Thema des Magazins ist: Es gibt gewisse Konzepte, die bei allen erfolgreichen Magazinen und Zeitschriften vorkommen. Aus diesen kann man dann Lehren fürs Bloggen ziehen.
Es lohnt sich natürlich jedoch mehr ein Magazin zu nehmen, welches zur inhaltlichen Nische eures Blogs passt. Denn dann besteht natürlich ein engerer Bezug zwischen dem Magazin und eurem Blog, so dass eure Erkentnisse einen größeren Stellenwert einnehmen.
In welcher Hinsicht kann ein Magazin einem beim Bloggen helfen?
- Marketing-Ideen: Wie ist das Cover des Magazins umgesetzt? Wie werden die Leute dazu animiert, das Heft zu kaufen?
- Design-Ideen: Wie ist das Design des Magazins aufgebaut? Welche Farbschemata werden verwendet? Wie sind die Artikel formatiert?
- Artikel-Ideen: Selbst wenn man ein Magazin betrachtet, welches nicht zur eigenen Nische bracht, gibt es in der Regel immer Schnittthemen, welche mit dem eigenen Thema übereinstimmen. Daher bekommt man beim Durchlesen irgendwelcher Artikel fast mit Garantie Ideen für Artikel.
- Nische kennenlernen: Welche Themen sind gerade aktuell? Für was interessieren sich die Leser?
- Schreibweise verbessern: Wie schreiben die Journalisten, welche das Magazin herausbringen? Eventuell findet man einige Punkte, bei denen man noch von den Profis lernen kann.
- Umsetzung von Monetarisierung: In Magazinen wimmelt es nur so von Werbung. Dabei kann man sich dann selbst Gedanken machen, in welchem Umfang die Monetarisierung eines Blogs sinnvoll ist.
- Leser-Einbindung: Obwohl ein Magazin ein ganz anderes Medium als ein Blog ist, kann man trotzdem oder vielleicht gerade deswegen, etwas in Sachen Leser-Einbindung lernen: Denn Magazine bieten stellen keine so gute Kommunikationsplattform dar, wie Blogs. Daher muss sich ein Magazin umso stärker um seine Leser bemühen. Wie werden die Leser also an das Magazin gebunden und in die Geschehnisse eingebunden?
- Potentielle Gastblogger: Es ist möglich, dass ein Magazin-Schreiberling mit seiner Arbeit noch nicht voll und ganz ausgelastet ist. Sucht man also noch kompetente Gast-Blogger bietet sich hier eine gute Möglichkeit, um an Kontaktinformationen zu kommen. Eine solch geartete Suche nach Gast-Autoren spielt jedoch wohl nur für professionelle Blogs eine Rolle.
Und noch ein Tipp für sehr erfolgreiche Blogger: Sind die Themen eines Magazins nischenrelevant zum eigenen Blog, könnte es eine gute Idee sein, die Redaktion zu kontaktieren. Womöglich kann dadurch eine fruchtvolle Zusammenarbeit entstehen, bei der eigene Artikel in das Magazin aufgenommen werden oder bei der auf Inhalte des eigenen Blogs verwiesen wird.
Anscheinend kann man wirklich viele Informationen aus einem Magazin ziehen. Die Frage die sich mir dabei stellt ist jedoch, warum es unbedingt ein Magazin sein muss. Ich finde, dass man sich über Blogs viel besser bei Blogs selbst informieren kann. Oder muss man das Heil in der Ferne suchen? Was ist eure Meinung?





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