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Tipps um Nichtblogger als Leser zu gewinnen

Bloggen, Internet Kommentar hinzufügen
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Diese Frage geht mir schon die letzten Tage durch den Kopf und ich versuche ein paar Ansätze zu finden. Dabei habe ich einfach in meinem Umfeld, Freunden verschiedene Fragen gestellt um etwas schlauer daraus zu werden. Mit Nichtblogger meine ich die User mit einem eher weniger internetaffinen Hintergrund. Damit diese Leute, falls sie durch Suchmaschinen oder anderweitig auf deinem Blog landen, langfristig deinen Blog lesen, werde ich die Antworten etwas analysieren. Denn das Potenzial an diesen Internetnutzern ist noch enorm hoch.

Wie binde ich Internetnutzer, die Blogs nicht kennen, langfristig?

Was mir aufgefallen ist, viele Leute die das Internet nutzen, wissen gar nicht was Blogs sind. Sie kennen nur Foren, Chats, Clan-Seiten, Zeitungen oder soziale Netzwerke. Das hat mich schon etwas gewundert, vor allem, da dies Leute sind, die das Internet jeden Tag benutzen. Da muss man doch einfach darüber stolpern. Dabei wird es schon passiert sein, dass sie Blogbeiträge gelesen haben, aber dies nur nicht richtig realisiert haben. Um diese Leute nun zu binden, gilt es sie darauf aufmerksam zu machen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei der RSS-Reader. Mache ihnen klar was das ist. Falls ein Internetnutzer eine interessante Information auf deinem Blog entdeckt hat, musst du ihn langfristig binden indem du ihn an die Hand nimmst. Weise ihn darauf hin, dass wenn ihm der Artikel gefallen hat, er noch viel mehr entdecken kann auf diesem Blog und dabei es fast jeden Tag neue Nachrichten gibt. Denn was ich herausgehört habe, klicken viele nach erfolgreichem Finden, das Fenster wieder weg, auch wenn sie das Thema weiterführend interessieren würde. Wichtig, der Blog muss als solcher auffallen und dem Leser vermitteln, dass er das Ganze wie eine Zeitung abonnieren kann.

Einer meiner Freunde hat mir eine solche Antwort gegeben:

Ich suche im Internet gezielt nach Sachen. Meistens schaue ich nur in meine Wow-Foren oder gehe auf Seiten von Zeitungen. Ich würde wahrscheinlich keine Blogs lesen.

Das sind Leser die Blogs zwar kennen, sie aber nicht lesen, da sie einfach kein Interesse haben. Solche Leser für sich zu gewinnen ist eine Kunst, da man zum Beispiel auch einen begeisterten Tennisspieler nicht zum Fußball spielen zwingen kann. Deshalb sollte man sich meiner Meinung nach auf die erste Zielgruppe kümmern. Da lassen sich noch viele Leser neben den schon Vorhandenen gewinnen. Zu mal die Zeit für die Blogger spielen wird. Immer mehr Leute benutzen das Internet und kennen die Trends.

Abschließend noch ein Ausschnitt von einem kleinen Interview, das zum Denken anregen soll. Für einige wird es aber auch nichts Neues sein:

  1. Warum ich nur selten Blogs lese, hmmm, eine gute Frage. Ich glaube es ist genau das Gleiche, warum ich keine älteren oder langen Foren mag. Bis man sich einen Überblick verschafft hat oder alle Kommentare von jedem User gelesen hat, hat man schon fast vergessen, warum man es eigentlich liest. Viele Meinungen sind gleich oder ähnlich, trotzdem werden sie nochmals hingeschrieben, damit man seinen “Senf” dazu gegeben hat. So kommt es zu doppelten Posts und immer wiederkehrenden Kreisläufen mit immer den selben Argumenten. Irgendwann langweilt einen das Ganze und man stempelt es als Zeitverschwendung ab.
  2. Was passieren muss, damit ich mehr Blogs lese, bzw. abonniere? Sie sollten übersichtlicher sein, knapp, prägnant und vorallem sollte sich nichts wiederhohlen oder mit sinnlosen Kommentaren geschmückt sein. Ich weiß, dass es solche Blogs gibt, jedoch leider viel zu selten.

Was denkst du? Wie kann man “Nichtblogger”, wie ich sie genannt habe, als Leser gewinnen?

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24.März.2009, Autor: Andreas 
Tags: abonnieren, gewinn, Internet, leser, nichtblogger, rss-feed, tipps

9 Antworten to “Tipps um Nichtblogger als Leser zu gewinnen”

  1. Marc
    März 24th, 2009 at 10:18

    Hmmm… sehr interessantes Thema!
    Allerdings habe ich auch keine guten Antworten auf die Frage.
    Was wäre, wenn ich selbst kein Blog haben würde?
    Ich glaube irgendwie, ich würde auch keine Blogs in die Bookmarks setzen… geschweige denn Feeds abonnieren, lach…

    Klar, mit einer Zielgruppe und einem Thema, einer Spezialisierung, kann man Leute schon locken. Aber Blogs aus diesem schwammigen Bereich “privater” Blog, haben es da schon schwerer…
    Ich denke, in dem Fall muss irgendwie der Mensch hinter dem Blog interessant und symphatisch rüber kommen… so dass man gerne seine Gedanken, Hinweise, Geschichten & Co liest.

    Ich werde mal weiter darüber nachdenken… :-)


  2. Peter
    März 24th, 2009 at 13:03

    Ich würde Unterscheiden.

    Ein private Plauderblog wird sicherlich eher nicht Blogger auch ansprechen wie ein Fachblog zu ein bestimmten Thema. Vor allen wenn es darum geht übers Bloggen oder Businessthemen zu schreiben wird sowas Nicht Blogger weniger ansprechen.

    Es gibt sicherlich wie überall auch Ausnahmen nur weis ich auch keine genauen Weg wie man mehr Nicht Blogger erreicht.


  3. Alper
    März 24th, 2009 at 13:56

    Ein wirklich guter Artikel. Auch ich kenne einige Leute, die never ever in Blogs lesen würden. Wie man gerade solche Leute zu Lesern macht? Wahrscheinlich, in dem man über das schreibt, was sie interessiert. Viele schätzen noch immer Blogs so ein, dass sie purer Privatspaß sind und keine interessanten Inhalte bieten. Das dem nicht so ist, wissen wir alle aber ich glaube, dass ist der Kernpunkt.


  4. Ricarda
    März 24th, 2009 at 15:48

    Ich habe zwei Blogs bei denen ich sehen kann, wie sich die unterschiedlichen Zielgruppen verhalten.

    Mit typischen privaten Blogs spricht man eine gewisse Zielgruppe an und zwar die der (privaten) Blogger.
    Wenn man Glück hat, mischen sich noch Bekannte darunter, die einen kennen und für die das Blog daher noch interessant sein könnte. Das wars dann schon. Man hat sein eigenes kleines Netzwerk in dem man gegenseitig kommentiert und die Beiträge liest.
    Normalerweise bekommt man dort relativ viel Resonanz von seinen Lesern, da diese eben blogerfahren sind.

    Mit meinem Blog zu einem bestimmten Thema (Fachblog, Nischenblog) habe ich zwar viel Googletraffic, aber Leute die nach einem bestimmten Thema suchen, werden keinen Kommentar hinterlassen sondern entweder lesen und dann die Seite verlassen oder direkt wieder abhauen wenn sie nichts gefunden haben.
    Dafür bleiben die Besucherzahlen auch bei einer niedrigeren Artikel-Veröffentlichungsrate konstant.

    Ich denke wichtig um blogunerfahrene User zu binden ist es, dass das Blog nicht zu “bloggig” aussieht. User die keine Blogs lesen finden Blogs generell zu unübersichtlich und verwirrend. Normale “Webseiten” werden von dieser Zielgruppe eher bevorzugt.
    Auch nutzt diese Gruppe eher Lesezeichen als RSS Feeds.
    Es wird sehr viel mehr Wert auf die Inhalte auf statischen Seiten gelegt als auf eine nicht enden wollende Artikelreihe.

    Wenn man aber den Informationsschwerpunkt auf statische Seiten legt und nicht mehr in die Artikel, dann wirds die blogerfahrene Zielgruppe benachteiligen.

    In meinen Augen ist es bei einem Blog, was sowohl Nichtblogger als auch Blogger als Zielgruppe haben soll wichtig zwischen dem Bekannten beider Zielgruppen abzuwägen. Sowohl Blogger als auch Nichtblogger müssen sich zurechtfinden können, ohne eine Zielgruppe zu benachteiligen.
    Das kann eine Gratwanderung sein.


  5. Sascha
    März 24th, 2009 at 21:27

    Sehr interessntes Thema.

    Aus der Sichtweise hab ich das ganze noch nie gesehen. Man taucht in etwas ein und ist plötzlich soweit drin, dass man seine eigenen Gewohnheiten, Surfverhalten etc. auf andere überträgt. Und diese quasi als den Standard ansieht.

    Zahlen oder so über quasi nicht Blog Leser, oder allgemein die Ablehnung von web 2.0 Projekten werden wohl noch nie in ner Statistik erfasst worden sein, oder kennt da jemand Zahlen ?

    P.S. Tolle Beiträge auch zu diesem Post

    Mfg

    Sascha


  6. Millus
    März 24th, 2009 at 22:07

    Ich finde man muss ihnen ein exklusives Angebot/Content bieten und ihnen das gleichzeitig erklären, das sie diesen Content nur bei diesen Blog findenn und sie ihn deswegen immer besuchen müssen.
    Gleichzeitig kann man ihnen ein Linkmenü anbieten, der es ihnen erlaubt gemütlich durchs Net zu surfen. Damit meine ich z.B. man baut eine Leiste mit Links zu allen möglichen Free Mail Anbietern, eine Google Suchleiste etc. - Dinge, die sie immer im Net nutzen. Die User sehen das und fangen vielleicht an langsam diese Blogseite als Startseite zu nutzen.

    Ich beschäftige mich zur Zeit mehr mit dem Thema wie man Leute ins Internet lockt und speziell auf meine Seite.
    Mit kleinen Budget und Tricks.


  7. Andy
    März 24th, 2009 at 22:25

    Vielen Dank für eure Meinungen und euer Feedback. :-) Ich versuche der Sache weiterhin auf den Grund zu gehen. Vielleicht finde ich einen guten Weg solche Leser zu binden. Das werde ich euch dann natürlich nicht vorenthalten.


  8. Peter
    März 25th, 2009 at 09:18

    Als Problem sehe ich es wenn ein Blog vielleicht 100 oder mehr Artikel hat. Auch wenn hier die meisten sehr gut sind schauen doch viele Besucher nur bei die letzten 10 bis 15 Artikel durch.

    Dabei gehen gute Artikel die aber schon länger her waren zum teil unter.

    Manche Blog Unerfahrene wissen nicht was Kategorien sind oder Tags. Dabei würde manchmal nur 2 Klicks genügen und die Leute wären am Ziel.


  9. WebDesign Ansgar
    März 27th, 2009 at 22:02

    Ich stehe den RSS-Feedreadern sehr kritisch gegenüber: obwohl ich aktiver Blogger bin und regelmäßig Blogs lese, nutze ich keine Reader (mehr).

    Der Hauptgrund ist, dass es kaum ein Blog gibt, dass ich regelmäßig lesen möchte. Dafür sind i.d.R. einfach zu wenige Artikel für mich wirklich interessant. Zumindest trifft dies auf Themen- oder Fachblogs zu. Bei persönlichen Blogs von Freunden ist das natürlich etwas anderes.

    Es gab mal eine Zeit, da hab ich eine Feedreader genutzt und immer wieder einen Blog da reingeschoben, wenn ich dort einen interessanten Artikel gelesen hab. Das Ende war eine lange Liste von Blogs, die nur selten etwas für mich wirklich interessantes Posten.

    Ich denke, ich bin damit nicht alleine. Vor allem bei den NichtBloggern wird es verwandte Seelen geben.

    Ergo: Stammleser bzw. regelmäßige Leser sind toll und absolut erstrebenswert. Aber das Potential ist begrenzt. Ich setzt eher auf viele Gelegenheits-Leser durch Google.


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