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Tipps zur Preisfindung bei Werbebannern

Geld verdienen, Marketing Kommentar hinzufügen

Die letzten Tage wurde ich schon etwas öfters angesprochen, wie man am besten seine Preise bei Werbebannern gestalten sollte. Nachdem Kommentar von Andreas vom Majeres-Blog habe ich mich nun entschlossen einen Artikel zu schreiben, der euch bei der Preisfindung helfen sollen. Aber um es vorneweg zu sagen: Ich bin kein Marketingexperte oder sowas in der Art, ich greife lediglich auf meine bisherigen Erfahrungen zurück.

Wie berechnet man den Preis für einen Banner?

Dabei gibt es natürlich verschiedene Optionen, die man in Betracht ziehen sollte.

  • Pageviews und der sogenannte TKP (Tausender Kontakt-Preis): Pro 1000 Besucher wird ein fester Betrag vereinbart. Ein ganz einfaches Beispiel. Du hast ca. 10 000 Pageviews(Seitenimpressionen) pro Monat und setzt den Preis auf 2€/1000TKP, dann würde der Preis für den Banner 20 Euro betragen. Dabei sollte man mit seinem Werbepartner entweder einen Festpreis festlegen und die vorhandenen Statistikzahlen zu Rate ziehen oder eben einen variablen Preis, der dann letztendlich von den genauen Pageviews am Monatsende abhängt. Ich habe bisher immer einen Festpreis genommen und damit noch keine negativen Erfahrungen gesammelt. Dazu verwende ich die Werte aus dem vorherigen Monat.
  • Besucherzahlen: Hier gilt das gleiche wie oben, nur dass man dieses Mal die Besucherzahlen verwendet.
  • Klicks: Das ist eine Variante auf die ich selbst noch nie zurückgegriffen habe. Bezahlt wird einfach pro Klick auf den Werbebanner, wobei dort die Einnahmen natürlich sehr schwanken können.
  • Platzierung: Die Platzierung der Banner spielt natürlich auch eine Rolle für den Preis. Hier sollte aber auch einer der ersten 3 Faktoren eine Rolle spielen. Banner die gut sichtbar sind bzw. sogar in einem Artikel auftauchen, kann man ruhig etwas höher einstufen als Banner in der Sidebar.

Das sind einige Optionen bzw. Zahlen, die einen unterstützen bei der Entscheidung der Preisfindung.

Wie lege ich nun den Preis fest?

Am Anfang ist es enorm wichtig erste Werbepartner zu gewinnen. Viele wollen sich auch erst einmal den Verlauf eines Blogs anschauen. Deshalb kann ich nur empfehlen, die Preise zu Beginn niedrig zu gestalten. Viele Sponsoren sind für einen neuen Blog, der einige Besucher von 50-100 Besucher pro Tag besitzt, gerne bereit 10 Euro/Monat auszugeben. Oft ist es auch so, dass diese für einen längeren Zeitraum buchen. Allerdings sollte man dann einen kleinen Rabatt anbieten. Je nachdem wie sich der Blog entwickelt kann man später immer noch die Preise erhöhen und mit seinen bisherigen Werbepartnern in Kontakt treten.

Unsere Sidebar-Banner kosten aktuell 15 Euro pro Monat bei ca. 10 000 Views im Monat April. Das bedeutet einen TKP von 1,5 Euro. Ich finde das für den Anfang in Ordnung. Es gibt natürlich andere die da weit mehr verlangen. Wichtig um Werbepartner zu gewinnen ist vor allem eine “Hier werben“-Seite, die ihr euch gerne bei uns anschauen könnt.

Um nochmal kurz zusammenfassen: Für den Blogbeginn empfehle ich einen Preis von ca. 10 Euro für einen Banner. Greift man dagegen auf Page Impressions zurück würde ich behaupten, dass ein TKP von 1-2 Euro in Ordnung ist.

Kurzer Nachtrag: Vor ein paar Tagen wurde ich über Skype genau nochmal auf dieses Thema angesprochen. Dabei sollte ich mir die Preise der Banner anschauen und ein paar Erfahrungen preisgeben, wie man am besten an Werbepartner herantritt. Meine Empfehlung war unter anderem einfach mit den Preisen etwas herunterzugehen und einen Rabatt bei längerer Buchung anzubieten, da bisher keine Banner verkauft waren. Gestern hat der Blog schon 2-3 Banner verkauft. Dabei lag der Preis bei ca. 1-2 Euro/TKP. Also hier sieht man, dass am Anfang weniger (in dem Fall billiger) doch mehr ist. Zu diesem Nachtrag werde ich aber nochmals extra einen größeren Artikel verfassen.

Wie bestimmst du die Preise deines Banners? Hast du schon Erfahrungen gesammelt?

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30.April.2009, Autor: Andreas 
Tags: besucherzahlen, direktmarketing, euro, geld, klicks, pageviews, partner, preis, preisfindung, sponsoren, werbebanner

9 Antworten to “Tipps zur Preisfindung bei Werbebannern”

  1. Peter
    April 30th, 2009 at 15:30

    Preisfindung ist so eine Sache. Entweder verkauft man sich unter den Preis oder man ist zu teuer. Selten trifft man die richtige Wahl.


  2. atxx
    April 30th, 2009 at 15:44

    aber wen intresieren schon pageviews pagerank und (reale !)besucher sind doch viel wichtiger ?!


  3. Andy
    Mai 1st, 2009 at 01:48

    Jap Besucher zählen wohl in erster Linie. Aber es besteht ja auch eine Abhängigkeit zwischen Besucher und Pageviews. Du hast zum Beispiel 2 PageImpression pro Leser, dann wäre ein 2€/TKP, das gleiche wie ein 4€ Angebot pro Besucher. Manche mögen lieber die Angaben Besucher, manche die Pageviews. Bei unseren Besucherstatistiken sieht man deshalb alle Werte.


  4. Andreas
    Mai 1st, 2009 at 11:59

    Da ist er ja, mein erwarteter Artikel, Danke dir :-) .

    Den Bannerverkauf werde ich die nächste Woche an den Start bringen. Die Preisfindung habe ich ähnlich gestaltet, wie Du es beschrieben hast.
    Besuche hatte ich im März ca. 20.000, eindeutige Besucher 19.000 und knappe 30.000 Seitenzugriffe.
    Die 125er Banner werde ich für den Start mit 25,-€ ansetzen und den Rotationsplatz unmittelbar unter den Beiträgen mit 40,-€.
    Ich denke, dass ich damit recht vernünftig liege. Im Fall der Fälle kann ich die Preise noch anpassen. Aber das wird sich noch zeigen müssen. Es ist eben noch Neuland für mich ;-) .


  5. Julia Stern
    Mai 1st, 2009 at 12:12

    Am Anfang ist ein niedrigerer Preis wirklich besser (auch wenn ein Blog vielleicht PR3, etc..) hat. Da möchte ich mich bei Dir, Andy auch noch einmal für Deine Tipps bedanken. Ich hab innerhalb eines Tages so zwei Bannerplätze vermarktet (und diese gleich für 3 Monate). So ein Rabatt für eine längere Buchung bringt also wirklich was (und würde ich jedem empfehlen). Bei mir stehen momentan noch weitere Anfragen an, ich denke also, dass ich auch noch die anderen Werbeplätze erfolgreich vermarkten werde (zumindest schonmal für diesen Monat).

    Liebe Grüße
    Julia


  6. Andy
    Mai 1st, 2009 at 13:41

    @Andreas: Gerne. Ich denke mit deinen Preisen dürftest du keine Probleme haben Werbepartner zu finden.

    @Julia: Kein Thema, hat ja Spaß gemacht. Hätt aber auch nicht gedacht, dass dann alles so super schnell läuft. Man lernt eben nie aus. ;-)


  7. Andreas
    Mai 1st, 2009 at 15:02

    @Andy: Ich lasse mich einmal überraschen.
    Soweit ist alles fertig. Die “Hier werben”-Seite habe ich soeben online gestellt. Jetzt müssen nur noch die Kunden kommen ;-) .


  8. Julia Stern
    Mai 1st, 2009 at 20:01

    @Andreas: Ich würde Dir empfehlen, mögliche Kunden anzuschreiben! Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein möglicher Kunde gerade über Deinen Blog stolpert, ist doch eher gering. Deswegen, einfach mal gucken, welche Firmen zu Deinem Blog passen würden (vom Thema) und diese anschreiben. Mehr als ein “Nein” kann da wirklich nicht kommen (bei mir ist bis jetzt noch kein “Nein” zurückgekommen!).

    Grüße
    Julia


  9. Andreas
    Mai 2nd, 2009 at 14:10

    @Julia: Danke für den Tipp!
    Das habe ich mir auch schon auf die ToDo-Liste geschrieben. Mal sehen, wen ich als möglichen Kunden ausfindig machen kann. Da ich viel über meine Knipserei blogge, werde ich mir ein paar Fotodienste, Kamerashops etc. heraussuchen und anschreiben.
    Ich denke, dass ich in der Richtung am ehesten Werbepartner finden kann.


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