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Vernetzung in der Blogosphäre verbessern

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Der Artikel “Partnerschaften zwischen Blogs aufbauen” hat mich dazu angeregt, das Thema “Beziehungen zwischen Blogs” noch etwas zu intensivieren. Deshalb möchte ich heute auf das Thema “Vernetzung innerhalb der Blogosphäre” eingehen.

Vernetzung in der Blogosphäre verbessern

Bild von vitroids

Folgende Fragen werden beantwortet: Was heißt “Vernetzung innerhalb der Blogosphäre”? Weswegen ist eine gute Vernetzung von großer Bedeutung? Wie verbessere ich die Vernetzung meines Blogs innerhalb der Blogosphäre?

Was soll überhaupt “Vernetzung in der Blogosphäre” bedeuten?

Mit dem Begriff “Vernetzung in der Blogosphäre” möchte ich beschreiben, wie gut die Beziehungen eines Blogs zu anderen Blogs in der Blogosphäre, beziehungsweise zu anderne Blogs in seiner Nische, ausgebaut sind.

Was ist ein gut vernetzter Blog?

Ein gut vernetzter Blog zeichnet sich demnach dadurch aus, dass er Kontakt zu vielen anderen Blogs pflegt. Er ist somit stark in die Blogosphäre integriert, berichtet über aktuell wichtige Themen und hat einen großen Bekanntheitsgrad.

Was ist ein schlecht vernetzter Blog?

Ein schlecht vernetzter Blog hingegen hat nur wenige oder keinen Kontakt zu anderen Blogs. Als Resultat ist der Blog kaum in der Blogosphäre integriert, behandelt Themen, die nicht sehr im allgemeinen Interesse stehen, und ist relativ unbekannt.

Warum sollte man versuchen, die Vernetzung des eigenen Blogs innerhalb der Blogosphäre zu verbessern?

Die Rolle der Vernetzung ist – wie durch die beiden obigen Beispiele gezeigt – für den Erfolg eines Blogs nicht zu verachten. Daher sollte meiner Meinung nach auch jeder ambitionierte Blogger eine gute Vernetzung in der Blogosphäre anstreben.

10 Gründe eine gute Vernetzung in der Blogosphäre

  1. Erhöhter Traffic
  2. Mehr Backlinks
  3. Schnelleres Erreichen eines hohen PRs
  4. Verbesserung weiterer SERP-Faktoren, beispielsweise durch eine vermehrte Anzahl an themenrelevanten Anchor-Texten
  5. Mehr Kommentare auf dem eigenen Blog
  6. Größere Themenvielfalt
  7. Neue Themenquellen durch News aus der Blogger-Szene und Reaktionen auf Artikel von Partner-Blogs
  8. Rasant wachsender Bekanntheitsgrad
  9. Beliebtheit bei anderen Bloggern nimmt zu
  10. Meinungsaustausch zwischen verschiedenen Bloggern wird möglich gemacht

Und das Beste an einer guten Vernetzung zum Schluss: Alle aufgeführten Punkte gelten nicht nur für den eigenen Blog, sondern für alle anderen beteiligten Blogs. Das ist der Grund dafür, warum sich alle Blogger gegenseitig unterstützten sollten. Einzelgänger werden es schwer haben Erfolg zu erlangen: Denn in der Gemeinschaft ist immer mehr möglich, als alleine.

Wie kann man die Vernetzung des eigenen Blogs in der Blogosphäre verbessern?

Es gibt verschiedene Faktoren, welche die Vernetzung des eigenen Blogs innerhalb der Blogosphäre antreiben können. Hierbei werde ich jedoch nur eine grobe Klassifizierung vornehmen, da dies sonst den Rahmen des Artikels sprengen würde.

1. Erhöhung des eigenen Seitenwerts

Um Missverständnisse vorzubeugen: mit Seitenwert meine ich nicht den Wert eines Blogs in Geld, sondern den Wert, den ein Blog für seine Leser darstellt. Den Seitenwert kann man durch verschiedene Dinge beeinflussen.
Vor allem wichtig sind:

  • qualitativ hochwerter Inhalt
  • ansprechendes Design
  • Aktualität
  • engagierte Userbetreuung

Engagement auf anderen Blogs

Neben der Verbesserung des eigenen Seitenwerts, spielt das Zeigen von Engagement auf anderen Blogs eine sehr wichtige Rolle. Denn: nur weil man viele Besucher auf seine Seite lockt, heißt das noch nicht, dass man gut in der Blogosphäre vernetzt ist. Man muss auch aktiv auf andere Blogs zugehen!
Die wichtigsten Punkte sind:

  • Artikel auf anderen Blogs lesen
  • Kommentare zu Artikeln schreiben
  • Gastartikel für andere Blogs verfassen
  • Freelance-Jobs in der Blogosphäre aufnehmen, um seinen Horizont zu erweitern
  • Direkten Kontakt mit anderen Bloggern aufnehmen und Informationen austauschen

3. Marketing

Auch durch Marketing kann man eine bessere Vernetzung innerhalb der Blogosphäre erreichen.
Wichtige Marketingmethoden sind:

  • Blogger-Aktionen
  • Gewinnspiele
  • Wettbewerbe
  • Werbung

Zusammenfassung

Wie man erkennen kann ist es kein einfaches, die Vernetzung des eigenen Blogs innerhalb der Blogosphäre zu verbessern. Es benötigt viel Einsatzkraft, um wirklich viele Kontakte zu knüpfen. Dies liegt daran, dass eine große Anzahl an Faktoren hierbei eine Rolle spielt. Besonders viel Wert, sollte man dabei auf die drei genannten Kategorien, eigener Seitenwert, Engagement auf anderen Blogs und Marketing, legen.

Was man aus diesem Artikel mitnehmen sollte: In der Blogosphäre herrscht das Prinzip “Nehmen und Geben”. Man sollte daher nicht zu sehr auf den Erfolg seines eigenen Blogs fokusiert sein, da es allein schwierig werden kann. Man sollte also nicht allzu egoistisch sein: Linkgeiz, halte ich beispielsweise für vollkommen unangebracht!

Welche Methoden nutzt ihr um Kontakte innerhalb der Blogosphäre zu knüpfen? Für wie wichtig erachtet ihr diese?

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27.April.2009, Autor: Matze 
Tags: bekanntheit, beliebtheit, blogosphäre, engagement, geben, knüpfen, kontakte, linkgeiz, Marketing, nehmen, seitenwert, verbessern, vernetzung

21 Antworten to “Vernetzung in der Blogosphäre verbessern”

  1. Hartmut
    April 27th, 2009 at 09:30

    Mittlerweile kommt man ja kaum noch an Twitter vorbei und sollte in Deiner Liste nicht vergessen werden.
    Viele aktive Twitter-Nutzer geben ihre veröffentlichten Artikel über diesen Deinst bekannt und man ist schnell geneigt, einem Link zu folgen. Als aktiver Feed-Sammler ist man dann auch schnell dabei, den Blog zu abonnieren und liest sich so recht schnell ein und ist dann schon dem Schritt näher, bei Gefallen, dort zu kommentieren bzw. sich inspirieren zu lassen und einen Artikel zu schreiben und einen Backlink auf die Quelle zu setzen.

    Ich sehe das auch deutlich an meinen Besucherzahlen und den Feed-Lesern. Nicht nur, dass sich die Seitenzugriffe schwer erhöht haben, auch der prozentuale Anteil, derjenigen, die über Suchmaschinen auf den Blog gekommen sind, ist von 95% auf 83% gesunken.

    Und eine gute Stammleserschaft macht eine gute Werbung auf den eigenen Webseiten, durch Aufnahme in der Blogroll oder Erwähnung in eigen Artikeln.


  2. Timo
    April 27th, 2009 at 09:37

    Hm… du schreibst das hier so leicht *gg*
    Aber in Wirklichkeit finde ich es persönlich um einiges (viel viel vieeeel) schwerer, das ganze umzusetzen.

    Die Idee ansich ist ja nicht neu. Bloß die Umsetzung ist immer so ein Ding. Wie schon gesagt, leichter gesagt als getan *gg*

    Ne einfache Lösung: Man muss einfach mal echt kreativ werden und was cooles auf die Beine stellen, vielleicht bringt es etwas?… also was ausgefallenes, was nicht alltäglich ist… oder wird das dann auch wieder schnell zum alltag? Ach, es ist echt nicht einfach. Ich zerbreche mir da schon seit einer Ewigkeite den Kopf drüber.

    LG
    Timo


  3. Matze
    April 27th, 2009 at 10:18

    @Timo: Naja es kann schon recht leicht sein. Aber gute Blogger-Aktionen können natürlich dazu beitragen, dass die Einbindung in die Blogosphäre schneller klappt :) Wir selbst werden in dieser Hinsicht auch versuchen noch etwas auf die Beine zu stellen.
    @Hartmut: Ja, die Syndication von Artikeln spielt auf jeden Fall eine große Rolle. Ein Feed ist definitiv ein Muss, um Stammleser zu bekommen. Und auch Twitter kann sehr nützlich sein, um einen Artikel viral zu verbreiten.


  4. Andy
    April 27th, 2009 at 10:19

    Ich persönlich, habe bisher festgestellt, in meinem noch jungen Blogger dasein, dass die Kommentierung auf anderen Blogs sehr viel bringt. Ferudeschaften werden geschlossen und man kennt sich einfach immer mehr. Natürlich ist nicht jeder Blog jedermans sache, dann kommt er weider aus dem Reader raus aber die Favoriten kristalieren sich sehr schnell heraus.
    Und noch ein Tip von mir. Nicht nur auf die Großen sich stürtzen. Auch viele kleine Habne Ihre Stammleser….

    Aber im Großen und gnazen ist es wie bereits Timo gesagt hat, es leichter gesagt als getan und es steckt schon ne Menge Arbeit dahinter.


  5. plerzelwupp
    April 27th, 2009 at 11:24

    Am Anfang ist es sicherlich auch erforderlich herauszufinden, wo man steht. Einfach mal auf anderen Blog kommentieren und schauen, wie es zurückschallt.

    Dann ist es sicherlich auch hilfreich, sich an Blogparaden, Aktionen oder Projekten zu beteiligen (meinetwegen auch Stöckchen) – auch hier kommen in der Regel viele Kommentare und/oder Backlinks.

    Überdies gibt es da noch die Social-Communities, Nachrichtenportale und Blogverzeichnisse: haben die Artikel einen inhaltlichen, sachlichen Wert, können sie dort auch gerne mal in den Nachrichtenportalen veröffentlicht werden. Anmeldung bei ein paar Blogverzeichnissen (blogoscop, technorati) – aber nicht zu viel.

    Twitter wurde ja oben schon genannt.

    Letztlich kommt es auf die Inhalte an. Bloggen ist eein Geben und Nehmen und hat ein bisschen was mit Arbeit zu tun ;-)


  6. Nila
    April 27th, 2009 at 17:03

    Zumindest ist die erste Zeit in der Blogszene mit viel Zeit und Arbeit verbunden. Schließlich muss man seinen Blog bekannt machen. Ergo: Kommentieren, Kommentieren und nochmals Kommentieren …… Wobei gerade am Anfang die Kommentare Hand und Fuss haben sollten, sonst ist man schnell wieder wegen “Spammen” gelöscht. Danach kommen die Stöckchen und Blogparaden… Und immer wieder an seinem eigenen Blog arbeiten.


  7. Blog-Experiment
    April 27th, 2009 at 19:18

    Ja, gerade in der Anfangszeit machen Kommentare schon einiges aus, auch wenn es eben doch einiges an Zeit kostet – aber Spaß macht die Interaktion innerhalb der Blogosphäre auf jeden Fall. Von daher ist die Zeit dann auch gut investiert :)


  8. Paul
    April 27th, 2009 at 20:57

    Klasse Artikel.

    PS: Welchen FeedReader nutze ihr? Ich hab normalerweise Thunderbird, seit gestern den FeedReader. Ich hab ca 100 Feeds.


  9. Matze
    April 27th, 2009 at 21:31

    Ich selbst nutze Thunderbird. Kostenlos und tut alles was er soll – nicht mehr und nicht weniger :)


  10. Andy
    April 27th, 2009 at 23:01

    Ich selbst benutze Google Reader. Dann kann ich meine Feeds ohne Probleme überall lesen.


  11. Sebastian
    April 28th, 2009 at 00:45

    Schöner Artikel, der eigentlich vieles beleuchtet, was interessant und relevant ist! Und um Kontakte zu knüpfen, ist noch immer das Lesen der Posts, das eMailen, chatten und kommentieren sehr wichtig in meinen Augen! Soviel Zu deiner Frage, von unserer Seite


  12. plerzelwupp
    April 28th, 2009 at 06:49

    Aus dem genannten Grund nutze ich ebenfalls Google Reader.


  13. Nila
    April 28th, 2009 at 07:26

    Ich reihe mich auch beim Google Reader ein :mrgreen:


  14. impuls2008
    April 28th, 2009 at 17:18

    Hallo Ihr,

    hört sich gut an u., beinhaltet auch eine ordentliche Portion Ambitionen. Ich dachte auch mal so und wunderte mich schnell darüber, dass es mit dem Geben u. Nehmen eher weniger klappt. Die Realität ist eine andere:
    Junge Blogs werden von den Etablierteren kaum wahrgenommen, auch nicht von deren Lesern. Wenn es denn mal gelingt, war es nicht selten eine Eintagsfliege. Dies liegt nicht etwa daran, dass die “alten Hasen” unfair wären oder den Newcomern keine Chance gönnen oder geben wollten, nein, sondern schlichtweg am Faktor Zeit.

    Was oben ganz richtig beschrieben wird, ist mehr als ein flüchtiges gegenseitiges Kommentieren sondern muss eine regelmässige partnerschaftliche Zusammenarbeit sein um auch langfristig erfolgreich funktionieren zu können. Dazu muss nicht nur die Chemie des, ich nenne es mal, konstruktiven “Blog- Kreises” untereinander stimmen, es gehört auch eine gewisse Beständigkeit dazu, den daraus wachsenden Verpflichtungen nachzukommen.

    Wenn man über Fairness redet, muss man diese zunächst einmal vorleben können. Setzt man dies dann mit den allerbesten Vorsätzen von der eigenen Seite her um, ist es nicht selten so, dass leider die gewünschte Resonanz ausbleibt. Oft macht sich daher sehr schnell Resignation breit, davon sollte man sich jedoch nicht abhalten lassen.

    Vorleistung ist immer der beste Weg zu überzeugen.

    Daher empfehle ich grundsäztzlich viel auf andern Blogs zu komentieren, dies möglichst in genau dem Stil, der später auch im eigenen Blog und dessen Artikeln wieder zu finden sein wird. Wenn man sich mit einer gewissen Sensibilität zu themenrelevanten Blogs (primärer besser geeigent) umschaut, findet man in etwa einem halben Jahr die richtigen Partnerblogs, mit denen eine faire Zusammenarbeit auch Spaß macht.

    Mit den Big- Playern der Blogszene klappt dies nur sehr selten, eben weil diese wirklich vollauf mit sich selbst, neuen artikeln, den eigenen Stammlesern und deren Kommentaren beschäfitgt sind. Wie gesagt, dies ist nur selten Borniertheit, sondern eher zeitabhängig.

    Mit dem richtigen Maß an Geduld und Aufmerksamkeit für andere klappt es nach einiger Zeit immer mit den meissten anderen Blognachbarn, nach einiger Zeit wird dies dann auch umgekehrt entsprechend gewürdigt.

    Eigentlich ist es ganz einfach:

    Wer auch einmal auf andere zugeht und Backlinks, Pingbacks, Kommentare usw. grosszügig verteilt, der empfängt auch.


  15. Matze
    April 28th, 2009 at 19:11

    Schöner Kommentar impuls :)
    Ich denke da so ähnlich wie du: Wenn erfahrenere Blogger neu aufkommenden Blogs weniger Beachtung bzw. Links schenken, kann dies aus verschiedenen Gründen geschehen:
    - Zeitmangel -> zu fokussiert auf das eigene Projekt
    - Bereits genügend Kontakte mit anderen Blogs
    - Annahme, dass kein Nutzen aus Verlinkung gezogen werden kann, weil der andere Blog noch jung & unbekannt ist

    Und wenns nicht sofort klappt mit den Beziehungen.. nicht sofort frustriert sein und weitermachen :)


  16. Alex
    April 29th, 2009 at 00:32

    Hallo@all,
    es ist ein wirklich wichtiges Thema in der deutschen Blogosphere und der Zeitfaktor hat hier die ausschlaggebendeste Wirkung. Ich habe mich zum Beispiel bei Twitter angemeldet, aber ich habe kaum Zeit, dort regelmässig selbst zu twittern, ausser dass meine Blogposts automatisch dahin transportiert werden.

    Daher wiederum kann man sehr schlecht Kontakte pflegen, aber Twitter ist dafür einfach ideal. Man kann sehr viele Kontakte knüpfen, aber diese wegen der fehlenden Zeit aufrecht zu erhalten, fällt den meisten Bloggern sehr schwer.

    Ich denke mal, dass man auf grosse Blogs gar nicht so sehr achten sollte, kommentieren und in Kontakt treten schon, aber die eigene Blogvernetzung sollte man nun ganz unten anfangen. Das sind meistens Blogs, welche einige Monate bis ein paar Jahre existieren. Oft bleiben auch fragende Kommentare in grossen Blogs einfach unbemerkt, weil diese einfach zu gross für einen durchschnittlichen Blogger sind und dort zu viel kommentiert wird. Oder es wird sich mehr um die Blogvermarktung gekümmert etc. Aber ich verstehe es auch teilweise.

    Die Blogosphere besteht dennoch nicht aus den Top 10 Blogs irgendwelcher Charts und Rankings, da ist doch völlig klar. Wenn sich alle kleinen und mittelgrossen Blogs untereinander öfters verlinken würden, könnte man es auch mit der Vernetzung unter Blogs aufnehmen. Ein Trackback ist einfach oft besser, als eine Kontakt-Mail. Warum? Weil dann findet die Interaktion und Kommunikation auf dem eigenen/anderen Blog. Das ist doch genau das, was wir haben wollen.

    Ich habe um die 200 Blogs in meinem RSS-Reader und so gerne würde ich überall gleichermassen kommentieren, aber soviel Zeit am Tag habe ich nie und nimmer. Also bleibt mir nur das gegenseitige Kommentieren, Trackbacken, Anpingen und hin und wieder rechtzeitig Email-Anfragen beantworten. Bloggen will man ja auch noch:). Die Ansätze zur gemeinsamen Vernetzung(jeder Blogpost=min. 2 Trackbacks) sind richtig, aber Engagement wegen der fehlenden Zeit bleibt oft auf der Strecke.


  17. impuls2008
    April 29th, 2009 at 07:54

    @ Alex,

    “Die Blogosphere besteht dennoch nicht aus den Top 10 Blogs irgendwelcher Charts und Rankings…”

    Doch Alex, da muss ich wiedersprechen, genau auf diese Faktoren wird (leider) immer wieder sehr breit reflektiert. Ich nenne mal keine Namen, einige mag ich dazu auch noch recht wenig.

    Schau dir doch einfach mal die Artikel an, die auf solchen Blogs zu finden sind. Manchmal ist dabei von Qualtät nicht mehr zu reden, aber die haben 70 Kommentare darunter die die mehr als dürftigen Aussagen bejubeln???

    Kommentiert man dort, wird schlichtweg inhaltlich darüber hinweg gegangen und der Autor bezieht sich in seinem nächsten Post auf einen ihm bekannten Stammleser, oder …sofern der eigene Artikel kontroversen Inhaltes war, man hat eine Schaar von Blog- Jüngern am Hals, die dem Auror die Stange halten, koste es was es wolle.

    Das Ganze hat also auch sehr eindeutig viel mit Lobbyismus und Machtverhältnis mit gegenseitiger Wirkung zu tun. Es gäbe noch eine ganze Reihe anderer Aspekte aufzuzählen, diese gehen allerdings eher am hiesigen Thema vorbei.

    Nach meinem Geschmack sind die wirklich guten Artikel eher auf den kleineren bis mittleren Blogs zu finden, dort schreibt man noch gern, zumeisst gut recherchiert, ausführlich und aus Überzeugung, ohne ständig die Adsense Uhr im Auge zu haben.

    Der wichtige Faktor Zeit, wird dort schlichtweg in den Sand gesetzt, wenn man versucht an deren MASSE teilhaben zu wollen, da ist Qualität viel wichtiger.

    Darum kommentiere ich lieber hier als auf dem mittlerweile fast verschimmelten Napf vom fliegenden Holzmännchen, dessen ehemaliger Betreiber sich ja bekanntlich in höhere Spähren enthoben hat.


  18. Leben 2.0 » Blog-Archiv » Vernetzt euch!
    April 29th, 2009 at 11:06

    [...] Wenn ihr selbst bloggt, dann scheut euch nicht davor eure Lieblingsblogs vorzustellen und über andere Blogger zu berichten. Nur so kann die Vernetzung innerhalb der Blogosphäre vorangetrieben werden oder erlaubt Gastbeiträge von anderen Bloggern in eurem Blog. Ich persönlich denke derzeit über diese Option nach. Weitere Möglichkeiten findet ihr in einem tollen Beitrag von Bloxxo zum Thema “Vernetzung in der Blogosphäre verbessern“. [...]


  19. Alex
    April 30th, 2009 at 03:15

    @Impuls2008,
    also dürfen uns andere Bedingungen in der Blogosphere die nächsten Jahre nicht erwarten. Die kleinen Blogs schauen aber oft zu den grossen hinauf und ich sicherlich anfangs sowie jetzt auch, kommentiere dort nachwievor.
    Als anfänglicher Blogger sammelt man die ersten Erfahrungen und Kenntnisse auf grossen Blogs. Es ist auch normal, dass man sich mit der Zeit dem eigenen Blog etwas mehr widmet und weniger Zeit für Kommentare auf sehr bekannten Blogs hat. Dann bekommt man ein besseres Gefühl dafür, auf welchen Blogs man kommentieren will und möchte und wo es vom Thema her, von den eigenen Zielen ausgehend, besser passen würde.

    Im grossen und ganzen hast du Recht, aber ich wurde auch schon ein paar Mal von bereits sehr bekannten Blogs verlinkt:). Das fand ich dann sehr erfreulich. Auf dem jeweiligen Blog kommentiere ich leider nicht oft, aber dennoch verlinkt man sich gegenseitig.

    Wir die kleinen bis mittleren Blogs verlinken aber sehr oft die grossen und was erhoffen wir uns davon? Einen Backlink vielleicht, einen Trackback mit womöglich mehr Traffic auf das eigene Blog, oder einfach nur, weil ein Artikel doch interessant war und wir dazu eigene Ansichten gebloggt haben. Jeder kleiner Blogger orientiert sich an die grossen, aber im Endeffekt wäre es schön, wenn man dann irgendwann mal eigenen Weg geht mit eigener Meinung. Sehr oft passiert das auch!

    Es kann schon sein, dass auf grossen Blogs jegliche Machtverhältnisse herrschen. In erster Linie steckt trotzdem ein Mensch wie du und ich dahinter, aber auch oft ein Geschäftsmann, da viele grosse Blogs schon etwaige Einnahmen generieren, womöglich davon leben müssen. Mir steht es nicht zu, grosse Blognamen zu kritisieren, da ich nicht weiss, wie ich mich selbst verhalten würde, wenn ich täglich viele Tausende Besucher hätte. Wie hätte ich es gehabt, mit den vielen Lesern und Kommentierern, obwohl ich behaupte, dass ich mich gut kenne.

    Ich kommentiere weiter auf kleinen, mittleren und auch grossen Blogs mit kommerziellem Hintergrund, denn oft liest man auch da Sachen, die man noch nicht kennt:). Ich behaupte aber auch, dass die Liga der sogenannten A-Blogger breitgefächert ist und so manche davon trotz der hohen Einnahmen oder dem hohen Traffic Menschen geblieben sind.


  20. Matze
    Mai 3rd, 2009 at 03:54

    @Impuls: Wir haben irgendwie oft die selbe Meinung :) Also ich denke auch, dass viele Top-Blogs nicht unbedingt auch inhaltlich top sind. Denn entweder sie sind aufgrund von Artikeln, die thematisch sehr populär waren, bekannt geworden oder sie haben wirklich einige Zeit eine gute inhaltliche Qualität geliefert, was daraufhin abgenommen hat. Natürlich gibt es auch Ausnahmen von Blogs, die dauerhaft gute Artikel schreiben. Das Problem ist einfach, – bzw. je nach Ansichtssache Das Gute ist – dass man als etablierter Blog seine Stammleser und Suchmaschinen-Nutzer hat, die so oder so kommen. Viele schreiben dann entweder ihre Kommentare um selbst Backlinks zu bekommen oder weil sie schon langjähriger Stammleser sind: es kommt weniger auf den Inhalt an. Schade finde ich vor allem, dass die meist besuchten Blogs nur über Trivialitäten berichten: Stars, Sternchen und ähnliche Themen sind meist am Populärsten! Das ist doch seltsam…
    –> Nächste Woche wird es auch eine Blogvorstellung vom Impuls-Blog geben :) Wird aber natürlich auch kritisch sein, um dir selbst gerecht zu werden ;)

    @Alex: Du nennst auch einige interessante Aspekte. Ein Problem heutzutage ist unter anderem die Monetarisierung. Während man früher just for fun gebloggt hat, geht es heute teilweise ums große Geld. Da wird dann nicht mehr prinzipiell aufgrund von Solidarität verlinkt, sondern es wird kaufmännisch kalkuliert. Gerade bei Blogs, welche gekauft worden sind bzw. von Anfang an von einer Firma geführt worden sind, gilt diese Tatsache. Das ist natürlich schade!
    Möchte man zudem die Bekanntheit des eigenen Blogs verbessern sollte man sich auch am Besten Blogs suchen, welche auf dem gleichen Niveau sind, wie der eigene Blog. Denn wenn dies nicht der Fall ist sind die Besucher, die beispielsweise durch einen Kommentar kommen, eventuell vom Inhalt enttäuscht, wenn dieser nicht professionell genug wirkt. Oder der eigene Link wird aufgrund von genereller Unbekanntheit gar nicht angeklickt. Da lohnt es sich dann mehr sich kleinere Blogs rauszupicken, wo die Leser nicht so hohe Standards haben bzw. auch ein generelles Interesse an anderen Blogs aufweisen.


  21. pps
    Juni 4th, 2011 at 17:51

    Vernetzung mit anderen Blog scheint sehr interressant aber ich bin Webmaster einer französische und deutsche Webseite über pps. Es gibt eigentlich wenig text daher wird es schwer jemand zu finden für den Austausch ;)


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